Das beste Ergebnis für Niedersachsen

Fiona Fischer schlug sich beim Wettkampf wacker.

Fiona Fischer beim Bundessichtungsturnier

Die U16 Judo-Nachwuchselite traf sich in Nordrhein-Westfalen zu den großen jährlichen Bundessichtungsturnieren. Die weiblichen Judokas traten dabei in Bottrop auf die Tatami, um sich vor den Augen der U18 Bundestrainer zu beweisen. 89 Vereinen aller Bundesländer, sowie England, Slowenien und den Niederlanden sendeten ihre Auswahlathleten, so dass das Turnier mit seinen über 240 Startern wieder qualitativ sehr stark besetzt war. Die Godshornerin Fiona Fischer wagte hier zum ersten Mal den Start in der neuen Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm. Obwohl sie noch an der unteren Grenze liegt und ein Gewichtsklassenwechsel im Judo immer eine gewisse Hürde und Umstellung bedeutet, gelang ihr der Aufstieg sehr gut. In dem mit 39 Teilnehmern besetzten Limit erkämpfte sie zunächst drei souveräne Siege, bevor sie im Poolfinale gegen eine körperlich und gewichtsmäßig überlegenere Gegenerin eine Niederlage hinnehmen musste. In der folgenden Trostrunde konnte sie noch zwei weitere Siege für sich verbuchen, ehe sie aus dem Turnier ausschied. Eine Bilanz von fünf  Siegen und letztendlich einem fünften Platz kann sich sehen lassen. Fiona erreichte damit das beste Ergebnis für Niedersachsen und übertraf die von den Trainern an sie gestellten Erwartungen. Nun heißt es, in weiteren Turnieren Erfahrungen in dem neuen Limit zu sammeln, bevor es im zweiten Halbjahr wiederum zum Sichtungsturnier geht, dann allerdings bereits in der U17.