Das Wetter spielte nahezu verrückt

Roswitha Ebel hat die Herausforderung im Karwendelgebirge angenommen.

Sparta-Läufer in den Bergen unterwegs

Roswitha Ebel startet beim Karwendelmarsch. Eine echte Herausforderung und nur etwas für erfahrene Bergspezialisten wie Roswitha Ebel. Der Marsch ging über 52 Kilometer und 2.281 Höhenmeter bergauf. Unterwegs führte die Strecke zweimal auf 1.700 Meter Höhe und einmal sogar bis auf 1.900 Meter. Da das Ganze bei Regen stattfand, sahen die Marschierer hinterher entsprechend aus. Roswitha Ebel meisterte die Strecke bravourös in elfeinhalb Stunden und wurde damit 148. der Altersklasse W50.
Jürgen Graeber startete im Rahmen seiner Vorbereitung für die Berg-WM in Telfes beim Kitzbüheler Horn Berg-Straßenlauf, ein Rennen, das er letztes Jahr ebenfalls absolvierte. Er lief die 12,9 Kilometer in 1:39 Stunden und konnte damit den zweiten Platz in der Altersklasse M65 und einen großen Pokal gewinnen. Dabei waren die äußeren Bedingungen alles andere als gut: Das Wetter spielte nahezu verrückt. Starker Regen, Wind und Kälte und von allem reichlich. Zum Schluss fehlten Jürgen Graeber nur 15 Sekunden zum Sieg auf den Erstplatzierten, der als Bergspezialist bekannt ist.
Der Blankeneser Heldenlauf in Hamburg sticht etwas aus den normalen Volksläufen heraus. Das Motto des Veranstalters war: „Einmal mit Container-Riesen um die Wette laufen“! Und das bedeutete auch, hin und wieder steile Treppen und Anstiege überwinden zu müssen. Für die Teilnehmer ging es echt zur Sache; teilweise konnten die steilen und engen Treppen nur gehend erklommen werden, schließlich wollte man ja heil oben ankommen. Zur Belohnung gab es im Ziel prall gefüllte Startertaschen und reichlich Verpflegung unterwegs und im Zielbereich. Nicole Wachsmuth war die einzige „Heldin“, die sich für Sparta beweisen wollte. Sie brauchte für den „Berglauf“ über die Halbmarathondistanz knapp unter zwei Stunden. Der Lauf gefiel ihr so gut, dass sie mit Sicherheit wiederkommen wird.
Hans-Peter Damitz startete beim Gronauer Weinfestlauf über gut fünf Kilometer, die sich auf vier Runden verteilten. Die neue Strecke führte zur Hälfte über einen sehr schmalen groben Schotterweg. Das war nicht ganz einfach zu laufen, was sich dann auch bei den Zeiten bemerkbar machte. Adolf Schultz aus der Umgebung von Gronau setzte Hans-Peter Damitz in der Altersklasse M70 unterwegs schwer zu, aber Hans-Peter hatte zum Schluss den längeren Atem und siegte in der Altersklasse M70 in 29:40 Minuten. Außerdem waren Läufer von Sparta beim Eilenriederennen in Hannover am Start.