Der große 2:7-Frust

Krähenwinkeler Fehler werden gnadenlos bestraft

„Unfassbar“, „unglaublich“, „völlig verrückt“ – so reagierten die Anhänger des
TSV Krähenwinkel/Kaltenweide nach dem Heimspiel ihrer Krähen gegen den
TSV Engensen. Was sie in dieses ungläubige Staunen versetzt hatte, war die
Tatsache, dass der TSVKK zum drittenmal in Folge ein Heimspiel mit dem gleichen
seltenen Ergebnis verloren hatte. Schon wieder stand dieses frustrierende Endresultat von 2:7 auf der Anzeigetafel.
Es war vornehmlich die zweite Halbzeit, in denen die Krähen völlig den Faden verloren. Zu Spielbeginn war ihnen noch das Glück hold, als Engensens Felix Altevogt den Ball an die Latte köpfte. In der 21. Minute traf Mirza Aziri für die Gäste präziser. Trotz des Rückstands kam KK nun besser ins Spiel. Das Team gewann deutlich mehr Zweikämpfe als in der Anfangsphase und besaß durch Candy Walter und Philipp Schmidt, dessen guter Freistoß von Abwehrspieler Kevin Kienast mit dem linken Fuß abgeblockt wurde, durchaus Chancen auf den Ausgleich. Für den hätte Marc Ulrich kurz vor der Pause in guter Position sorgen können. Doch dann verlor Ulrich den Ball, und die Gäste starteten zu einem Konterangriff, den Kevin Rufaioglu mit dem 0:2 abschloss. Ein vollkommen unnötiges Gegentor, das symptomatisch war für die Treffer, die der TSVKK nach der Pause kassierte. So war das 1:4 ein Eigentor von Joris Schwitalla, der versucht hatte, den Ball zu klären. Für das 1:5 zogen die Engenser Nutzen aus einem Ballverlust von Dime Koneski. Und beim 2:7 sah Torhüter Jan-Hendrik Helms äußerst unglücklich aus.
Bitter auch, dass die Krähen erneut kurz nach dem Seitenwechsel kalt erwischt wurden. Soeben noch in der Kabine gewesen zu sein, sich neue Motivation geholt und gegenseitig gepusht zu haben, um dann gleich zu Beginn des zweiten Spielabschnitts doch wieder ein Gegentor zu kassieren, so etwas dürfte ziemlich an den Nerven zehren. Diesmal war es die 47.Minute, als Kevin Rufaioglu zunächst an den Pfosten schoss, ehe Tobias Friedrich den Abpraller über die Linie drückte. Zwar folgte kurz darauf der Anschlusstreffer durch Lauri Schwitalla nach einem lang geschlagenen Freistoß von Philipp Schmidt. Doch ins Spiel fanden die Krähen nicht mehr. Für das zweite Tor sorgte Philipp Schmidt per Foulelfmeter. Für den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide folgt am Sonntag um 15 Uhr das Auswärtsspiel
bei Landesliga-Absteiger TuS Wettbergen.

Mannschaft: J.Helms, Bart, J.Schwitalla, T.Schmidt, Sumpf (ab 50. Minute Koneski), Leymann, Schütz, Linnemann, P.Schmidt, M.Ulrich (ab 46.Daniel), Walter (ab 46. L.Schwitalla)
Trainer: Schülke
Tore: 21.0:1 Mirza Aziri, 45.0:2 Kevin Rufaioglu, 47.0:3 Tobias Friedrich, 51.1:3 Lauri
Schwitalla, 57.1:4 ET Joris Schwitalla, 60.1:5 Aziri, 36.1 :6 Rufaioglu, 79.2 :6 FE Philipp Schmidt, 89.2:7 Rufaioglu