Deutsche Meisterschaft im Torball

Das Torball-Team der Behinderten-Sportgemeinschaft (BSG) Langenhagen freute sich über den sportlichen Erfolg.

BSG Spielerinnen bringen Bronze nach Langenhagen

In Dortmund fand die Deutschen Meisterschaft im Torball der Damen und Herren statt. Es galt für die BSG-Damen den Titel des Vizemeisters vom Vorjahr zu verteidigen oder gar wieder Meister zu werden. Doch wegen zwei verletzter und angeschlagener Spielerinnen war man realistisch genug und erhoffte sich nicht allzu viel. So verstärkte man die Mannschaft noch durch eine sehr junge Spielerin der Franz-Mersi-Schule in Hannover, die erst im September mit Torball angefangen hatte.
Die Damen spielten in einer Hin- und Rückrunde und anschließend die Erst- und Zweitplatzierten ein Finale. In der Hinrunde holten sie einen 7:3 Sieg gegen Hessen und Hoffeld und einen 4:3 Sieg gegen Dortmund. Lediglich gegen Kirchderne musste die Mannschaft der BSG-Langenhagen eine Niederlage von 4:6 verzeichnen.
Auch die Rückrunde begann mit einem 5:4 Sieg gegen Hessen. Jedoch folgten dann Niederlagen, 1:4 gegen Kirchderne, 0:2 gegen Dortmund und 4:7 gegen die sehr starken Damen aus Hoffeld. Dies reichte leider nicht mehr um ins Finalspiel einzuziehen.
Mit 8 Punkten und 31:34 Toren kamen die BSG Damen Alexandra Ohm, Anna-Lena Rinne, Cornelia Baxmann und Katharina Saß aber noch auf das Treppchen. Sie erreichten den dritten Platz und somit die Bronzemedaille.
Zusätzlich errang Cornelia Baxmann den dritten Platz in der Torschützenliste mit zwölf Toren. Dies ist für die Nationalspielerin ein guter Schritt in Richtung Weltmeisterschaftsteilnahme 2015.
Betreut wurde das Team durch den Trainer Martin Beck.
Das Damen-Team bereitet sich nun auf das nächste große Turnier in Graz vor und freut sich schon sehr auf das eigene internationale Torballturnier am 30. Mai in den Sporthallen der IGS-Langenhagen, wo auch die Damen-Nationalmannschaft starten wird, als Vorbereitung zur Weltmeisterschaft im Juni in der Schweiz.
Die Männer der Spielgemeinschaft BSG-Langenhagen/St. Pauli erreichten leider nur einen zehnten Platz. Sie können aber stolz darauf sein, nach lnger Pause wieder einmal bei einer Deutschen Meisterschaft starten zu dürfen.