Drei qualifizieren sich

Die Godshorner zeigten viele gute Techniken.

Godshorner Judoka bei Norddeutscher Meisterschaft

Am vergangenen Wochenende fand die Norddeutsche Einzelmeisterschaft der U21 in Hannover statt. Alle drei gestarteten Frauen qualifizierten sich für die Deutsche Meisterschaft Anfang März in Frankfurt/Oder qualifizieren.
Kristina Deibel kämpft super im Finale gegen North Paige aus Hermannsburg, verliert aber leider und wird Vizemeistern bis 44 Kilogramm.
Freya Wendt verliert das Halbfinale bis 48 Kilogramm gegen Sofia Ike aus Kronshagen, gewinnt dann aber Bronze mit einem harten Kampf gegen Evelin Martel vom Neustädter LC.
Asa Wendt (bis 52 Kilogramm) gewinnt zunächst gegen Krause aus Bad Segeberg und dann das Halbfinale gegen Miriam Kornblueh aus Eimsbüttel in einem sehr schweren Kampf. Im Finale gegen Pia Ziehe aus Osnabrück reichten dann die Kräfte nicht mehr aus, um den Sieg zu erringen. Asa ist damit Vizemeistern in ihrer Klasse. Alles in allem ein toller Kampftag mit hervorragendem Ergebnis. Am Tag zuvor startete Nicolas Neumann bei den Herren. Nic schaffte es in seinem starken Feld nicht auf das Podest. Er wurde Siebenter.
Bereits am Wochenende zuvor fanden bereits die Norddeutschen Meisterschaften der U15 in Oldenburg (in Holstein) statt. Zwei Judoka des JC Godshorn qualifizierten sich hierfür: Magali Deperrest Azcarate und Karlo Lopandić. Magali startete am Samstag. Gekämpft wurde im Doppel-K.o.-System. Gleich bei ihrem ersten Kampf traf sie auf eine sehr starke Gegnerin, Merle Binder, den sie leider nicht gewinnen konnte. Doch in der Trostrunde konnte sie sich mit Siegen über ihre Kontrahentin Lara-Joy Galuschka, die bei der Landesmeisterschaft noch gewann, und Finnja Marie Seemann, bis zum Kampf um Platz dreivorkämpfen. Hier traf sie wieder auf Merle und auch diesmal gelang es ihr nicht, sich durchzusetzen. Am Ende steht ein hervorragender fünfter Platz für Magali.
Karlo Lopandic war am Sonntag an der Reihe. Drei Stunden Anreise und anschließend noch eine fast vierstündige Wartezeit bis zum ersten Kampf waren zunächst schon recht zermürbend. Karlo blieb dabei aber souverän gelassen und ging hochmotiviert in seine erste Begegnung (bis 60 Kilogramm) gegen Jandrik Sachau vom TS Einfeld. Sachau konnte zwar zunächst in Führung gehen, Karlo brachte ihn dann aber mit einer Fußtechnik zu Fall, glich damit aus und ließ ihm im anschließenden Haltegriff keine Chance mehr. Das folgende Viertelfinale verlor Karlo dann überraschend schnell gegen Piet Noak aus Sachsenwald. In der Trostrunde überraschte Mathieu Dittmann aus Braunschweig den Godshorner schnell mit einer Innensichel, die zum Sieg und damit zu Karlos Ausscheiden aus dem Wettbewerb führte. Als Fazit lässt sich festhalten, dass Karlo nicht sehr weit von der Spitze entfernt ist, in den beiden verlorenen Kämpfen aber seine Stärken gar nicht erst ausspielen konnte. Ein siebenter Platz auf norddeutscher Ebene geht im Ergebnis aber durchaus in Ordnung.