Dritter Platz beim Tigercup

Stolz präsentieren die Godshorner Judoka ihre Urkunden.

Godshorner Judoka U14 erfolgreich in der Mannschaftswertung

Godshorner Judoka im Oldenburger Land: Im Pool kämpfend startete Kristina Deibel (bis 24 Kilogramm), sehr diszipliniert und konzentriert gewann Kristina ihre Kämpfe und belegte den ersten Platz. Bis 25,6 Kilogramm dominierte Laura Di Michele Sanchez ihre Gegnerinnen, außer im Halbfinale da traf sie auf eine Kämpferin, die nicht geworfen werden wollte. Laura verlor leider diesen Kampf durch eine Fehlentscheidung des Kampfrichters. Tolle Leistung und die Silbermedaille.
In der Gewichtsklasse bis 28,8 Kilogramm sollte Linda Deliu mehr Kämpfe absolvieren als ihre Vereinskameradinnen. Nach Abschluss der Kämpfe standen Linda und ihre Gegnerinnen punktgleich da, somit musste dieser Pool neu beginnen. Die Goldmedaille war vergeben, jedoch nicht die silberne denn erneut standen Linda und eine weitere Gegnerin punktgleich im Endergebnis. Trainer, Kampfrichter und der Veranstalter trafen sich zum Gespräch und waren sich schnell einig, dass es zwei zweite Plätze geben muss, um die kleinen Kämpferinnen nicht noch mehr zu belasten. Somit hatte Linda Silber sicher.
Bei der männlichen Jugend gewann Niklas Hinzel (bis 27 Kilogramm) souverän den ersten Platz (Pokal) und freute sich abends auf das Bayernspiel. Bis 27,4 Kilogramm kämpfte sich Amel Zukanovic diszipliniert bis ins Finale durch, lediglich hier verlor Amel durch eine kleine Unachtsamkeit. Die Silbermedaille war trotzdem sicher. Bis 28,4 Kilogramm hatte es Kilian Frank wieder eilig und gewann alle seine Kämpfe unter einer Minute; mal mit Schulterwurf, mal mit Fußfeger gewann er den ersten Platz (Pokal). Bis 34,3Kilogramm erkämpfte sich Fabio Fischer den Weg ins Finale; hier musste er sich einem stärkeren Gegner geschlagen geben aber die Silbermedaille war sicher.
In der U 17männlich erkämpfte sich Jannik Dahlke einen hervorragenden fünften Platz, denn bereits im Achtelfinale traf Jannik auf einen starken Kader-Athleten und dieser biss sich die Zähne an Janniks guter Stand- und Bodentechnik aus. Nur in der letzten Sekunde des Kampfes wurde Jannik mit einer Kontertechnik besiegt.
In der Trostrunde kämpfte sich Jannik bis in das kleine Finale durch und verlor knapp.
Einen Tag später kämpften die weibliche und männliche Jugend U 14.
In der Gewichtsklasse bis 34 Kilogramm starteten Dominic Karow und Luca David Sündermann in getrennten Pools. Ein Aufeinandertreffen der beiden wäre erst im Finale möglich. Dominic der im Pool A kämpfte, ließ seinem Gegner nur wenige Chancen, denn er wollte unbedingt ins Finale, das schaffte er auch mit Disziplin und Ehrgeiz. Luca David, im Pool B, wollte es seinem Kameraden gleich machen und ging ebenfalls sehr ehrgeizig seine Kämpfe an und gewann diese auch. Nun standen beide im Finale. Die Devise des Trainers Michael-Günther Frank lautete: „Saubere Techniken, aber nicht verletzen!“ Beide schenkten sich nichts, doch Dominic behielt am Schluss die Oberhand und gewann dieses interne Duell. Die Eltern der beiden Kämpfer waren sichtlich glücklich über den fairen Kampf.
Bis 43 Kilogramm sollte Nicolas Neumann an diesem Tage nicht soviel Glück haben. Den ersten Kampf verlor er durch eine Hebeltechnik. Danach musste er in die Trostrunde und auch hier war ihm kein Erfolg vergönnt. Es war halt ein Pechtag für Nicolas.
Bis 50 Kilogramm startete Cem Karaca, der einen sehr guten Tag erwischt hatte. Er gewann seine Kämpfe mit schönen Techniken und stand verdient im Finale. Auch diese Aufgabe war lösbar und lange Zeit sah es gut aus, doch eine Sekunde der Unachtsamkeit bescherte ihm "nur" die Silbermedaille.
In der Gewichtsklasse über 60 Kilogramm ging Robin Gierschik an den Start. Von Magenkrämpfen und Kopfschmerzen geplagt, war es anfänglich ungewiss ob er kämpfen könnte, sogar das Aufwärmtraining ließ er aus um seine Kräfte für die Kämpfe zu schonen .Angespannt wartete er auf seinen Einsatz; zwei Siege wären nötig um im Finale zu stehen und diese erzielte Robin auch. Doch im Finale hielt Robin nur eine halbe Minute durch und musste sich völlig entkräftet geschlagen geben.
Bei der weiblichen Jugend kämpfte Pia Schneemann in der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm. Und auch Natascha Jastrzemski hätte in dieser Gewichtsklasse kämpfen sollen.
Natascha war schon am Vorabend mit ihren Eltern angereist, da sie ein Langschläfer ist, jedoch setzte sie ein Magen-Darmvirus außer Gefecht. Pia hingegen war sehr aufgeregt und konnte es kaum erwarten los zu legen. Souverän schlug sie sich bis ins Halbfinale, hier war ihr ganzes Können gefragt, denn sie kannte ihre Gegnerin zu gut und wusste um ihr aggressives Angreifen. Lange hielt Pia dagegen und musste sich dann doch geschlagen geben; dabei zog sie sich auch noch eine Verletzung über dem linken Auge zu. Nichts desto trotz musste sich Pia zusammen reißen, denn der Kampf um den dritten Platz stand bevor. Wieder einmal musste sie gegen ihre „Rivalin“ Caro Berning aus Mellendorf antreten. Ein toller Kampf wurde geboten, in dem Pia zum Schluss die Oberhand behielt. Die Bronze-Medaille war mehr als verdient.
Die Teilnahme an dem stark besetztes Turnier, vertreten durch vier Bundesländer mit mehr als 52 Vereinen und mehr als 560 Kämpfern an beiden Tagen, ging für den Judo- Club Godshorn erfolgreich zu Ende.