Ein hochverdientes 9:4

SVL: souveräner Sieg im Viertelfinale

Montagabend musste der SV Langenhagen im Viertelfinale des Wasserball-Bezirkspokals gegen den Absteiger aus der 2. Liga, den Hamelner SV, antreten.
Die Fahrt nach Hameln wurde von 13 Spielern angetreten. So spielte der SVL fast in Bestbesetzung.
Nur Jo Haste, der sich am Vortag an der Schulter verletzt hatte, fehlte. Unklar war vor dem Spiel, wie der Gegner einzuschätzen war.
Die Hamelner mussten vor der Saison viele ihrer Leistungsträger abgeben. Vor dem Spiel wirkte Hameln extrem motiviert und aggressiv.
Von Beginn an war es jedoch der SVL, der konzentriert in die Zweikämpfe ging und viele der entscheidenden Duelle in der Defensive gewann.
Dies war auch der Schlüssel zum Erfolg im ersten Viertel, das mit 3:1 gewonnen wurde.
Auch im zweiten Viertel fand Hameln kein Mittel, die sichere Langenhagener Deckung zu knacken.
Allerdings begann Hameln spätestens jetzt, mit extremer Härte zu spielen.
Hier zeigte sich jedoch, dass der SVL deutlich cleverer spielte als der Gegner.
Die Möglichkeit zum permanenten Wechseln wurde genutzt und der Gegner weiterhin bereits in der eigenen Hälfte unter Druck gesetzt.
So stand es vor dem letzten Viertel 7:2 für Langenhagen.
Zu Beginn des letzten Viertels warf Hameln doch noch einmal alle Wut in seine Angriffe und erzielte tatsächlich zwei Tore in Folge. Zu diesem Zeitpunkt drohte das Spiel tatsächlich noch einmal zu kippen, da die Offensive der Gegner nun deutlich stärker wirkte.
Drei Minuten vor Schluss erhielten dann gleichzeitig zwei Langenhagener eine Zeitstrafe, sodass in doppelter Unterzahl gespielt werden musste. Der SVL konnte jedoch in doppelter Unterzahl den Ball erkämpfen und so verhindern, dass Hameln noch einmal den Anschluss herstellen konnte.
Die letzten drei Minuten wurden dann genutzt, um weitere zwei Tore zum letztendlich hoch verdienten 9:4 (3:1,2:0,2:1,2:2)- Auswärtssieg zu erzielen.
Damit hat sich der SVL für das Final Four im Sommer qualifiziert.
Die SVL- Tore erzielten: Schrickel (3), Kula (2) Nindel, Wunderlich, Neumann und Michel Wölper.