„Eine Alternative zu den Nachwuchsleistungszentren“

Beim eigenen Turnier war für die talentierten D-Junioren des SC Langenhagen (in blau) schon nach der Vorrunde Schluss. (Foto: O. Krebs)

Freie Fußball-Akademie Hannover startet beim SC Langenhagen

(ok). Das Finale war eine klare Sache: Die 1. JFS Köln setzte sich mit 5:1 gegen den VfB Lübeck durch. Und für den 2005er-Jahrgang des SC Langenhagen war beim Löwen-Cup mit Elfer-Teams schon nach der Vorrunde Schluss. Viel wichtiger als der kurzfristige sportliche Erfolg eines Turniers ist den Löwen allerdings ihr langfristiges Konzept: die freie Fußball-Akademie Hannover (FFA), die talentierte Fußballer fördern möchte. „Die Jugendlichen sollen eine gleichwertige Ausbildung wie in den Nachwuchsleistungszentren erhalten. Wir verstehen uns nicht als Konkurrenz, sondern als Alternative für diejenigen Jugendlichen, die dort nicht ausgebildet werden können oder wollen“, sagt Pressesprecher Chris Winter. Im Klartext: Die FFA soll eine feste Säule der Talentförderung im Juniorenfußball mit nationaler Strahlkraft werden. Gut ausgebildete Trainer, die sich unter anderem auch auf das Torwarttraining und die Athletik spezialisiert haben, sind da eine Selbstverständlichkeit; Leistungsvergleiche und Turniere rangieren vor dem Punktspielbetrieb. Gearbeitet wird ab der nächsten Saison mit modernen Trainingsmethoden wie etwa Videoanalysen. Und aufgenommen werden nicht nur Spieler des Kooperationsvereins SC Langenhagen, sondern auch talentierte Kicker aus anderen Regionen. Chris Winter: Zu 80 Prozent fördern wir den Einzelnen, zu 20 Prozent die Mannschaft.“ Wer sich für dieses spannend klingende Projekt näher interessiert, kann sich gern unter www.ffa—hannover.com näher informieren. Eine Kontaktaufnahme ist auch unter contact@ffa-hannover.com möglich.