"Einen Sieg hätten wir schon verdient gehabt"

Das Frauenteam des JC Godshorn konnte am letzten Spieltag nichts mehr verändern.

Achter Platz für Godshorner Judo-Frauen

Die Frauenmannschaft des Judo-Club Godshorn veränderte auch am letzten Kampftag der Regionalliga den achten Tabellenplatz nicht mehr. Die spannungsgeladenen Begegnungen gegen den TSV Kronshagen und den Bramfelder SV wurden sehr knapp verloren. Gegen die JG Sachsenwald und Budokan Lübeck verliefen die Kämpfe dann schon deutlicher gegen den JCG. „Einen Sieg hätten wir schon verdient gehabt, damit wären wir dann auch in der Tabelle noch an Braunschweig vorbei gekommen. Eigentlich schade, denn Braunschweig haben wir zweimal bezwungen“, resümiert Trainer Wilfried Kolloch.
Gegen die JG Sachsenwald gerieten die Godshorner Frauen schnell in einen 0:3- Rückstand. Asa Wendt (bis 48 Kilogramm) und Maike Meier (mehr als 78 Kilogramm) verkürzten zwar auf 2:3, die letzten beiden Begegnungen entschied dann Sachsenwald aber wieder für sich. Für den Trainer war die 2:5-Niederlage gegen das Team aus Hamburg allerdings auch nicht ganz unerwartet.
Anders sollte es dann eigentlich gegen den TSV Kronshagen verlaufen. Von der Aufstellungsvariante, Natascha Jastrzemski kämpfte hier eine Klasse höher, waren die Kieler auch überrascht. Natascha siegte bis 57 Kilogramm, und es folgte ein Sieg von Asa Wendt bis 52 Kilogramm. Kronshagen verkürzte dann zunächst auf 1:2, bevor Freya Wendt (bis 48 Kilogramm) den dritten Sieg für Godshorn einfuhr. Die darauffolgenden drei Kämpfe verliefen dann hochspannend, der vierte und entscheidende Sieg wollte aber einfach nicht gelingen. Am Ende hatte Kronshagen die Nase vorn und siegte denkbar knapp mit 4:3.
Gegen Budokan Lübeck hatte das Team aus Godshorn schon in der Hinrunde nicht sehr viel entgegen zu setzen. Mit 6:0 fegten die Frauen aus Schleswig-Holstein den JCG von der Matte. Dieses Mal holte mmerhin Asa Wendt (bis 48 Kilogramm) den Ehrenpunkt zum 1:6.
Gegen den Ausrichter vom Bramfelder SV verlief es dann schon wieder sehr viel spannender. Die Partie begann mit einem offenen Schlagabtausch, und es stand nach vier Kämpfen durch zwei Siege von Natascha Jastrzemski (bis 52 Kilogramm) und Freya Wendt (bis 48 Kilogramm) 2:2. In den drei oberen Gewichtslimits gelang dann allerdings kein Sieg mehr und der JC Godshorn musste sich abermals, jetzt mit 2:5, geschlagen geben.
„Dass der Einstieg in die Regionalliga einfach wird, hatten wir ja auch wirklich nicht erwartet. Ein oder zwei siegreiche Auseinandersetzungen mehr hätten es allerdings auch sein können, das nötige Quäntchen Glück hat aber einfach gefehlt“, lautet das Fazit von Wilfried Kolloch. Die Mannschaft wird im nächsten Jahr erneut in der Regionalliga starten, da ist man sich sicher. Und dann werden die Karten neu gemischt.
Die Mannschaft des JCG besteht aus: Asa und Freya Wendt, Natascha Jastrzemski, Frederike Höner, Jill Dorozalla, Cora Ludwig, Lena-Josephine Fourmont, Celine Paulmann, Sandra Vietgen, Chiara-Sue Pätzold, Lisa Strietzel, Caroline Berning, Karolina Koring, Paula Sommer und Maike.