Fast ein ruhiges Jahr

Auszeichnung für Margret Schiller, Geschäftsführerin des Vereins und seit 20 Jahren Mitglied; an ihrer Seite Dieter Schwarze, erster Vorsitzender. (Foto: D. Lange)
 
Ehrungen für langjährige Vereinszugehörigkeit (von links): 55 Jahre Marlies und Dieter Trümper, 50 Jahre Marianne Fragge, Anni und Horst Reinhard sowie Klaus Pagel. (Foto: D. Lange)

Aber: Ein Eklat lag bei Sparta-Versammlung in der Luft

Langenhagen (dl) Ein „spartanisches“ Jahr für Sparta? Im Vergleich mit dem Vorjahr schien das Jahr 2015 fast ein wenig langweilig gewesen zu sein. Aber nur auf den ersten Blick. Sicher, es gab keinen Wasserschaden, der das Vereinsheim lahmlegte und in dessen Folge die Versicherung den Vertrag kündigte, keinen Einbruch, keinen Austritt einer ganzen Leichtathletiksparte und keine Kündigung des Gastwirts im Vereinsheim. „Wir waren trotzdem nicht untätig. Schließlich gibt es immer was zu tun“, betonte der Vereinsvorsitzende Dieter Schwarze. Dazu gehört die Pflege der Plätze und des Geländes, auf das die Spartaner so stolz sind, aber auch allfällige Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten an den Gebäuden zur Substanzerhaltung. An dieser Stelle appellierte der Vorsitzende an die Mitglieder, sich mehr noch als bisher an der Gemeinschaftsarbeit zu beteiligen. Eine Runderneuerung in sportlicher Hinsicht hat die erste Fußballherrenmannschaft hinter sich. Seit dem Abstieg aus der Kreisliga vergangenes Jahr wurde die Mannschaft auf fast allen Positionen mit neuen Spielern verstärkt und Trainer Jamal Miri ist zuversichtlich, mit ihnen den direkten Wiederaufstieg zu schaffen. Zur Hauptversammlung des Vereins kamen 85 stimmberechtigte Mitglieder plus einiger Gäste, womit die Versammlung außerordentlich gut besucht war. Sehr zur Freude des Vorsitzenden, der sich angesichts einer Quote 85 von 425 einen kleinen Seitenhieb gegen den mitgliederstärksten Langenhagener Verein nicht verkneifen mochte. Schatzmeister Hilmar Brodersen setzte seinen im Jahr 2014 vorgestellten Sparhaushalt mit einer Ausnahme weitgehend in die Tat umsetzen. Die Erneuerung des gesetzlich vorgeschriebenen Fettabscheiders für rund 2.000 Euro sorgte auf der Ausgabenseite für eine ungeplante und vor allem unliebsame Überraschung. Michaela Henjes, die Präsidentin des Sportrings, lobte die gute Zusammenarbeit des Vereins mit dem Sportring und warb bei den Mitgliedern im Zusammenhang mit den Bahnnutzungszeiten und Entgelten im neuen Schwimmbad noch um etwas Geduld. „Auf Grund der aufgetretenen Probleme bei der Wasserhaltung verzögert sich die Fertigstellung sowieso und auch wir brauchen für die Koordination noch etwas Zeit“, versichert aber, keiner werde bei der Planung übersehen. Die Formalität der Vorstandswahlen ging zügig und reibungslos über die Bühne. Der Vorsitzende Dieter Schwarz, der dritte Vorsitzende Andreas Heinrich und Schatzmeister Hilmar Brodersen wurden einstimmig im Amt bestätigt. Obwohl sich Brodersen zuvor erst mal seinen Frust über die zunehmenden bürokratischen Einschränkungen durch unzählige Gesetze und Verordnungen von der Seele reden musste. Kurz vor Schluss der Versammlung lag dann noch ein Eklat in der Luft. Auslöser der Konfusion war der Antrag eines Mitglieds, der eine ständige Kontrolle des Vorstands und einen vollständigen Vertrauensverlust seitens der Mitglieder zur Folge gehabt hätte. Für Dieter Schwarze ein unhaltbarer Zustand, mit der Konsequenz des sofortigen Rücktritts im Falle einer Abstimmung. „Nicht mit mir“, sagte er. Am Ende löste sich aber alles in Wohlgefallen auf, der Antrag wurde zurückgezogen und alles war wieder gut. Eben ein Verein mit Herz.


BU: Auszeichnung für Margret Schiller, Geschäftsführerin des Vereins und seit 20 Jahren Mitglied
an ihrer Seite Dieter Schwarze, 1. Vorsitzender


Auszeichnung für langjährige Vereinszugehörigkeit:
55 Jahre Marlies und Dieter Trümper, li,
50 Jahre Marianne Fragge, Anni & Horst Reinhard und Klaus Pagel