Gäste kamen vollends aus dem Tritt

1. Alte Herren schlägt HSG Schaumburg/Nord klar mit 41:23 (20:11)

Jetzt kam der Tabellenführer (10:0-Punkte) von der HSG Schaumburg/Nord in die Halle an der Rathenaustraße. Die 1.Alte Herren der HSG Langenhagen hatte in den letzten Spielen einige Abstimmungsschwierigkeiten in der Abwehr, und man war gespannt wie die Abwehr gegen einen so wurfgewaltigen Gegner stehen wird. Die Antwort wurde schon in den ersten Minuten gegeben. Alle Spieler waren hochmotiviert und gingen aggressiv gegen die Schaumburger vor. Es begann ein offener Schlagabtausch, bei dem sich keine Seite etwas schenkte.
Bis zum 7:7 konnte sich kein Team absetzen, die zahlreichen Zuschauer sahen ein spannendes, schnelles Handballspiel mit einer ständig wechselnden Führung. Dann setzte sich die Langenhagener Mannschaft mit vier Toren in Folge auf 11:7 ab. Beim Stand von 11:9 folgte eine Demonstration guter Abwehrarbeit mit zwei starken Langenhagenern Torhütern und einem Tempospiel das seinesgleichen suchte. Wieder schaffte es die Mannschaft fünf Tore in Folge zu werfen und sich vorentscheidend auf 16:9 abzusetzen. Zur Halbzeit führte die HSG Langenhagen
schon deutlich mit 20:11. Auch nach der Pause dominierte nur eine Mannschaft. Die Langenhagener nahmen nun den Schaumburger Haupttorschützen Felix Lattwesen in Manndeckung und brachte somit die Gäste vollends aus dem Tritt. Die abgefangenen Bälle wurden schnell nach vorne getragen, und der
gegnerische Keeper konnte die hinter ihm eingeschlagenen Bälle nur noch aus dem Netz holen. Kurz vor dem Ende sang die Tribüne: „Wir wollen die 40 sehen“, und Jacob Brix kam diesen Wunsch gerne nach und erzielte das 40:22. Zum Abpfiff bejubelten die Mannschaft mit den zahlreichen Zuschauern den deutlichen 41:23- Sieg und die somit zurückeroberte Tabellenführung. Zu erwähnen bleibt, dass sich alle Spieler in die Torschützenliste eintrugen. Der deutliche
Sieg gegen einen starken Gegner zeigt, wozudie Mannschaft fähig ist, wenn alle Mannschaftsteile hochkonzentriert arbeiten. Hervorzuheben ist in diesem Spiel keiner, von beiden Torleuten bis hin zu letzten Feldspieler hat jeder einen herausragenden Job gemacht.

Es spielten: Im Tor: Andreas Wietrychowski, Olaf Beck;
im Feld: Jacob Brix (7), Karsten Schwanke (6), Heiko Friedrichs (5), Toni Knöchel (5), Markus Sauer (4), Dirk Möller(4), Dominic Brockmann (4), Thomas Pauli (2), Carsten Böhme (1), Olaf Strumpen (1), Carsten Milark (1), Michael Moritz (1).