Geht es ins Mellendorfer Ice House?

Die Langenhagener Fans stehen einer Fusion grundsätzlich positiv gegenüber. (Foto: O. Krebs)

Langenhagens Scorpions-Manager Marco Stichnoth holt sich Okay von den Fans

Langenhagen/Wedemark (ok). Das Votum der Fans hat er jedenfalls. "Wenn sich zwei Dickköpfe wie Marco und Eric an einen Tisch setzen, dann sollten die Fanlager das auch tun", sagte ein Anhänger der Hannover Scorpions beim Fanstammtisch im "Herzblut" in Langenhagen und bekam dafür eine Menge Applaus. So könne aus zweien, die mal eins waren, wieder eins werden. Im Klartext: Scorpions-Manager Marco Stichnoth wird die Gespräche mit seinem Wedemärker Pendant Eric Haselbacher in Sachen Fusion der beiden Scorpions-Klubs forcieren. Und was den Spielort angeht, könnte es dann auf das Mellendorfer Ice House hinauslaufen. Dort liegt die Kapazität bei 3.600 Zuschauern; an der Brüsseler Straße in Langenhagen finden lediglich 1.400 Zuschauer. "2.000 brauchen wir mindestens, um wettbewerbsfähig zu sein", macht Stichnoth deutlich. "Es geht um die Scorpions." Das Ziel müsse ganz klar die zweite Liga sein, auch, um neue Sponsoren und auch neue Fans gewinnen zu können. Was das angehe, sei Jochen Haselbacher eine "richtige Waffe", verfüge über die besten Kontakte. Ohne Fusion laufe es eher auf die Regionalliga hinaus. Mit dem Ice House konnten die Langenhagener Fans bislang noch nicht so warm werden. Sie seien mehr Komfort gewohnt. Bei Sitz- und Sichtmöglichkeiten sowie den sanitären Anlagen gibt es aus ihrer Sicht erheblichen Nachholbedarf. Stichnoth ist auch klar, dass sich die Wirtschaftlichkeit nicht so einfach verdoppeln lässt, und er nimmt die Mannschaft in die Pflicht. Die haber ihn im bisherigen Saisonverlauf enttäuscht. Noch ist alles offen, auch die Richtung, in der die nächsten Gespräche verlaufen. Aber auf eins legte sich Marco Stichnoth jetzt schon fest: Das Trikot des künftigen Teams werde wohl rot-schwarz mit einem Skorpion aussehen.