Godshorner Judoka

Fiona Fischer ist auf Erfolgskurs.

Geschwister Fischer im Wettkampf

Der Godshorner Fabio Fischer (16 Jahre) nahm am Wettkampf im Bundesstützpunkt München teil. Der neue Bundestrainer U21 Pedro Guedes hatte nach Großhadern zum Gewichtsklassen-Randori geladen. Eine Woche später ging die Tour ein Stück weiter in das südliche Österreich. In Leibnitz fand der Europa Cup der U21 statt. Mit 570 Teilnehmern aus 29 Nationen ein stark besetztes Teilnehmerfeld. Fabio, trat als einziger Sportler des 2000er Jahrgangs vom Deutschen Judobund mit an und hatte gleich den allerersten Kampf des Turniers zu bestreiten. Hier traf er auf den Kassachen Bekkesov, dem er mit starken Techniken bis fast am Ende der regulären Kampfzeit standhielt. Letzlich musste er sich allerdings dem körperlich überlegeneren und Europa Cup erfahrenen 20-Jährigem geschlagen geben. Er verlor im folgenden Kampf gegen den 13. der Weltrangliste Van der Werff (NED) nach 7:34 Minuten, so dass für Fabio das Turnier beendet war. Neben der Wettkampferfahrung war es für ihn jedoch wichtiger sich im anschließenden internationalen Trainingscamp mit den anderen zu messen und weiter zu entwickeln.
Die jüngere Schwester Fiona Fischer startete zeitgleich, ebenfalls bei einem, mit fast 600 Teilnehmern international ausgerichteten und stark besetzten Turnier. Ihre Anreise war allerdings deutlich kürzer. Es ging nach Hamburg zu den "HT 16 Open", bei dem 110 Vereine aus elf Bundesländern und fünf ausländische Landesverbände gemeldet hatten. In der U15w (bis 44 Kilo) besiegte sie im Finale die Hamburg-Meisterin und Lokalmadatorin Kurlande und erkämpfte sich im dritten Jahr in Folge den Turniersieg.