Große internationale und nationale Erfolge

Das Geher-Flagschiff des LAC: Roswitha Ebel.

Vier LAC-Geher erfolgreich im Deutschen Geherpokal 2015

Die Geher haben ihre Wettkampfsaison 2015 abgeschlossen. Für die Geherinnen und Geher des LAC Langenhagen war sie verbunden mit großen internationalen und nationalen Erfolgen. Etwas im Schatten der Meisterschaften standen die Wertungen für den Deutschen Geherpokal. Hierfür werden die jeweils sechs besten Leistungen des Jahres herangezogen. Dadurch ergibt sich eine nationale Rangliste für alle Klassen. Und hier belegen vier Langenhagener vordere Plätze. Sozusagen das Geher-Flaggschiff des LAC ist Roswitha Ebel. Sie lieferte sich in der Klasse W 50 bis zur Zielgeraden des Geherpokals, der Deutschen Meisterschaft im Zehn-Kilometer-Straßengehen in Andernach, ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Antje Köhler aus Rastatt. Aber dann musste die Langenhagenerin aus Krankheitsgründen kurzfristig absagen. So zog ihre Konkurrentin noch ganz knapp mit 443 zu 446 Punkten an ihr vorbei. Beide hatten jedoch nicht mit Barbara Primas aus Esslingen gerechnet, die nach ihrem diesjährigen Comeback einen fulminanten Endspurt hinlegte und die beiden Mitbewerberinnen auf die Plätze zwei und drei verwies.
Für die LAC-Geherin Birgit Komoll gab es im Deutschen Geherpokal mit 366 Punkten einen guten vierten Platz in Klasse W 55. Der Sieg ging hier an Ilona Kirchesch mit starken 467 Punkten. Juri Ivanov stieg in diesem Jahr in die Klasse M 60 auf. Hier wartete schon ganz starke Konkurrenz auf ihn. Überlegen sicherte sich mit 602 Punkten Helmut Prieler aus Niederaichbach den Klassensieg vor Uwe Tolle (Berlin), Horst Kiepert (Augsburg) und Juri Ivanov aus Langenhagen. Die Chancen, dass der Geher vom LAC sich im nächsten Jahr aufs Siegerpodest vorarbeitet, stehen gut. Zum einen verfehlte er in diesem Jahr das Treppchen nur knapp und zum anderen wechselt der Zweitplatzierte, Uwe Tolle aus Berlin, ins Trainerlager. In Klasse M 70 ging es hinter den beiden Spitzenleuten Peter Schumm (Aachen) und Felix Maier aus Breitenbrunn auf den Plätzen drei bis sechs ganz knapp zu. Der Langenhagener Hans-Peter Damitz war viele Jahre für seinen korrekten Gehstil bekannt. In der jüngsten Zeit schlichen sich bei ihm jedoch Gehfehler ein, die bei den entscheidenden beiden letzten Deutschen Meisterschaften in Düsseldorf und Andernach jeweils zur Disqualifikation führten. Statt des in greifbarer Nähe befindlichen Bronzeplatzes blieb am Ende nur Platz sechs für ihn. Derzeit arbeitet er mit Betreuer Juri Ivanov intensiv an seinem Gehstil und will im neuen Jahr wieder richtig loslegen.