Gute Platzierungen

Pia Schneemann bezwingt ihre Gegnerin mit einem Hebel.

Robin Gierschik holt Gold und Dominic Karow wird bester Judotechniker

Die männliche U14 des Judo-Clubs Godshorn erzielte beim Fösse-Pokal einen ersten, einen zweiten, zwei dritte, drei fünfte und zwei siebte Plätze. „Sieben Mal kämpften wir in den Finalkämpfen um Medaillen, vier Mal gingen wir siegreich aus diesen Begegnungen hervor. Alle kamen unter die ersten Sieben, das ist schon ein sehr gutes Ergebnis“, resümierte Trainer Wilfried Kolloch nach den Kämpfen.
Robin Gierschik (mehr als 60 Kilogramm) zeigte eindrucksvolle Kämpfe und wurde nach vier vorzeitigen Siegen verdient Fösse-Pokalsieger. Robin dominierte alle Kämpfe und war zu keinem Zeitpunkt ernsthaft gefährdet. Dominic Karow (34 Kilogramm) erledigte seine Aufgaben ebenfalls sehr schnell und stand nach drei vorzeitigen Siegen im Finale. Dominic kämpfte hier zwar sehr engagiert, verlor dann aber vorzeitig gegen Jan Sievers aus Ibbenbühren. Dominic bekam allerdings, für seine schnellen Siege in der Vorrunde, den Technikerpreis in dieser Altersklasse überreicht. Cedric Huber (31 Kilogramm) konnte sich eine Bronzemedaille erkämpfen und seine anfänglichen Schwierigkeiten in der neuen Altersklasse überwinden. David Deibel (46 Kilogramm) erkämpfte sich ebenfalls einen dritten Platz. Fünfte Plätze gingen an Hendrik Käßmeyer (40 Kilogramm), Nicolas Neumann (43 Kilogramm) und Norman Feldmann (60 Kilogramm). Luca-David Sundermann (34 Kilogramm) und Mike Böhm (37Kilogramm) wurden Siebter.
In der Altersklasse U17 erreichte Jannik Dahlke (73 Kilogramm) einen guten fünften Platz. In der gleichen Klasse konnte sich Tobias Kolloch diesmal nicht durchsetzen und schied vorzeitig aus. Tobias Käßmeyer (66 Kilogramm) blieb in seiner Klasse ebenfalls glücklos.
In der U20 startete für den Judo Club dieses Mal nur Sven Kalka (73 Kilogramm). Sven konnte sich bis in das kleine Finale um die Bronzemedaille vorkämpfen, verlor dort aber durch eine Unaufmerksamkeit vorzeitig.
Am Vortag kämpften die weibliche Jugend 14. In der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm starteten Pia Schneemann und Natascha Jastrzemski, beide gewannen souverän ihre Kämpfe und standen verdient im Finale. In dem internen Duell behielt allerdings Natascha die Oberhand und entschied den Kampf für sich. Klasse Leistung der beiden Mädels.
Hannah Deliu kämpfte am gleichen Tag auf internationalem Niveau in Erfurt, der Landeshauptstadt Thüringens. Ein sehr eindrucksvolles Turnier, mit musikalischem Einmarsch aller 365 Teilnehmer zur Eröffnung. Teilnehmer unter anderem aus Ungarn, Russland, Niederlande, Israel waren am Start.
Hannah hatte eine der stärksten Gewichtsklassen mit 24 Teilnehmerinnen aus ganz Deutschland. Es wurde im brasilianischen System gekämpft, das heißt in die Trostrunde kam nur, wer gegen die spätere Poolsiegerin verloren hatte. Hannah hat super begonnen, gleich zwei Kämpfe souverän gewonnen. Den ersten mit einer Uchi mata- /Fußfeger-Kombination, den zweiten am Boden mit Sankaku. Andrea Goslar, die die Betreuung übernommen hat war voller Lob, so der eigene Trainer Fehmi Deliu.
Den dritten Kampf ist Hannah dann gegen die künftige Poolsiegerin und Finalistin aus Württemberg etwas zu lässig angegangen und leider unglücklich verloren. Da sie gegen die Poolsiegerin verlor, durfte Hannah noch in die Trostrunde. Dort musste sie gegen die niedersächsische Kaderkämpferin Maike Neidig aus Vorsfelde antreten. Hannah startete stark im Stand, verlor dann aber durch Haltegriff.
Alles in allem eine gute Leistung in einem starken Turnier, und auf jeden Fall hat sich die Anfahrt allein für das besondere Turniererlebnis gelohnt.
Alles in allem verlief das Turnier für die Godshorner recht positiv, ein paar Medaillen mehr hätten es aber durchaus sein können kommentierte der Trainer den Turnierverlauf.