Herren sind in der Regionalliga

Den Aufstieg des GC Langenhagen in die Regionalliga bezahlte Team-Captain Stefan Himmelmann mit einem abkühlenden Bad.

GCL im Aufstieg und im Klassenerhalt

Noch kann die erste Damenmannschaft des Golfclubs Langenhagen (GCL) aus eigener Kraft den Klassenerhalt in der zweiten Bundesliga West schaffen. Am vorletzten Spieltag der Deutschen Golf Liga erspielten sich die Aufsteigerinnen beim GC Hummelbachaue einen dritten Platz mit 551 Schlägen und zogen damit in der Tabelle am GC Bergisch Land (563 Schläge) bei Punktgleichheit (beide zehn Punkte) aufgrund des besseren Schlagverhältnisses vorbei auf Rang drei und den damit ersten Nicht-Abstiegsplatz. Die Entscheidung über den Abstieg fällt am kommenden Sonntag am Nachholspieltag beim GC Bergisch Land. Auch wenn die direkten Konkurrentinnen Platzvorteil haben, fahren die Langenhagenerinnen optimistisch in den Westen und hoffen, so Team-Captain Katrin Grellmann, von den zuletzt gezeigten Schwächen der Gegnerinnen zu profitieren. Eine bessere Ausgangsposition im Abstiegskampf hatte der GCL nur um zwei Schläge verpasst, die man am Ende hinter dem Club zur Vahr (549) lag. Überragender Tagessieger waren die Gastgeberinnen mit 517 Schlägen. Sie stehen damit unmittelbar vor dem Aufstieg in die erste Bundesliga. Bereits abgestiegen sind die Damen des G&LC Schmitzhof.
Bei der ersten Herrrenmanschaft des GC Langenhagen fehlte am letzten Spieltag bei heißem Wetter das letzte Quäntchen Anspannung, nachdem man sich bereits vorzeitig den ersten Platz in der Oberliga Nord 4 und damit den Aufstieg in die Regionalliga (dritte Liga) gesichert hatte. Beim G&LC Semlin am See reichte es dennoch im Tagesergebnis zu einem guten dritten Platz mit 580 Schlägen hinter den Gastgebern (553) und dem GC Gleidingen (570), der in der Abschlußtabelle mit 17 Punkten vier Punkte hinter Langenhagen (21) auf Rang zwei landete. Für die Semliner bedeutete der Tagessieg gleichzeitig den Klassenerhalt in letzter Minute, da die Konkurrenten vom GC Harz einen schwarzen Tag erwischten (594) und nun zusammen mit dem Märkischen GC Potsdam (583) absteigen müssen.