Höhentraining nahe Seattle

Die angetretenen Spartaner (von links): Uwe Lehmann, Andreas Kolbe, Tristan Splett.
 
Roswitha Ebel nach ihrem Berglauf.

Spartaner im Osten und Westen aktiv

Spartanerin Roswitha Ebel machte in der Nähe von Seattle im US-Bundesstaat Washington an der Ostküste Amerikas Urlaub. Und da dort auch ein Berglauf angeboten wurde, nutzte sie die Gelegenheit zu einem Höhentraining. Die Strecke begann in Buckley und endete in Orting, beides Orte in der Nähe von Seattle. Es handelte sich um ein Rail-Trail Rennen, also ein Crosslauf entlang einer ehemaligen Eisenbahnlinie, der die den Mount Rainier mit der Pazifikküste verband. Roswitha Ebel wagte sich an den angebotenen Halbmarathon, es wurden aber auch Strecken von bis zu 80 Kilometern angeboten.
Das Wetter war an dem Tag kühl und regnerisch und kam ihr sehr entgegen. Ungefähr 250 Läufer und Läuferinnen waren am Start versammelt. Auffallend war, dass im Gegensatz zu deutschen Läuferfeldern hier viel mehr Frauen als Männer am Start waren. Roswitha Ebel war außerdem die einzige Starterin, die nicht aus den USA kam und wertete das Rennen damit zu einem internationale Rennen auf, was der Sprecher im Ziel auch lautstark bekannt gab.
Die Strecke an hatte es in sich, befestigte Strecke war Mangelware. Es gab lange Waldwege, die durch den Regen und der dort noch stattfindenden Schneeschmelze aufgeweicht waren, so dass die Finisher im Ziel dementsprechend aussahen. Roswitha Ebel absolvierte die Bergstrecke in ausgezeichneten 1:56 Stunden, was ihr den vierten Platz der Altersklasse (AK) W45 verschaffte. Das war der 26. Platz von 175 Startern.
Beim Lauf in Bad Nenndorf steht der Galenberg im Mittelpunkt. Er ist nämlich 45 Meter hoch und musste bei der Zehn-KilometerStrecke dreimal überwunden werden.
Über zehn Kilometer schaffte Kerstin Schoeneberg das am besten von den Damen der AK W35 und gewann in 51:41 Minuten. Tristan Splett hätte es ihr fast nachgemacht und durfte mit der Zeit von 43:49 Minuten auf dem zweiten Platz der AK M50 platznehmen. Über fünf Kilometer war Jörg-Achim Heinrichs auch gar nicht so weit von einer AK Platzierung entfernt: Er wurde in 26:54 Minuten Fünfter der AK M55.
In Wunstorf war richtig was los: Neben den Norddeutschen Meisterschaften der Geher fanden auch die Landes- und Bezirksmeisterschaften der Senioren in diversen Disziplinen statt.
Spartaner starteten aber nur über 5.000-Meter-Bahnlaufen. Hierbei errang Andreas Kolbe den dritten Platz der AK M40 in der Zeit von 18:45 Minuten.
Sehr gute Platzierungen erreichten auch Tristan Splett (gestartet in M45, da M50 nicht angeboten wurde) (19:27) und Uwe Lehmann (19:53), die den sechsten und siebten Platz in M45 belegten.
Alle drei liefen eine Pace unter vier Minuten.
Der Möhnesee-Pokal-Lauf gilt im Westen als einer der härtesten und schönsten Läufe. In der Läuferszene ist das ein echter "Geheimtipp". Er ist eine Mischung aus Berg- und Crosslauf mit enormen Steigungen.
Wahlweise wird eine Strecke von 15 oder 30 Kilometern angeboten. Die Strecke verläuft durch den Arnsberger Wald mit einem Höhenunterschied von 310 und 620 Metern und ist somit äußerst anspruchsvoll.
Jürgen Graeber wagte sich an die 15 Kilometer lange Strecke, die er als Auftakt für das Training zum Chicago-Marathon betrachtete.
In einer Zeit von 1:18 Stunden wurde er Erster in der AK M65. Bei genau 100 Teilnehmern reichte das zum Platz 57 in der Gesamtwertung und zu Platz 47 bei den Herren.