In der Kürze liegt die Würze

Der neue alte Vorstand des SCL (von links): Klaus Klemp, Jessica Schneider mit Töchterchen Louisa, Oliver Wild, Holger Schwarze und Christian Schneider (Foto: D. Lange)

Vorstand bei Jahreshauptversammlung des SCL wiedergewählt

(dl). Fasse Dich kurz. So war es lange Zeit in jeder Telefonzelle zu lesen und so lautete offensichtlich auch die Devise der jüngsten Jahreshauptversammlung von Langenhagens größtem Sportverein. Die 62 stimmberechtigten Mitglieder rieben sich verwundert die Augen, als nach rekordverdächtigen 35 Minuten schon wieder alles vorbei war. Auch unter Berücksichtigung der im Rahmen einer separaten Veranstaltung durchgeführten, zahlreichen sportlichen Ehrungen war das immer noch schnell. Auf der Vorstandsseite blieb alles beim Alten. Im Schnellverfahren wurden der Geschäftsführer des Vereins, Klaus Klemp, sowie der geschäftsführende Vorstand mit Christian Schneider an der Spitze, Oliver Wild als Stellvertreter und dem Kassenwart Holger Schwarze im Amt bestätigt und für weitere zwei Jahre wiedergewählt. Ebenso der erweiterte Vorstand. Auch hier bleiben Pressewart Reinhold Scheiba und Thomas Drewitz als Sportwart zwei weitere Jahre im Amt. Einziger Wermutstropfen dabei ist die seit nunmehr vier Jahren andauernde Vakanz der Schriftführerposition, für die sich erneut kein Kandidat finden ließ. Ein Großteil der diversen innerbetrieblichen Projekte und Veränderungenwurden im Verlauf des vergangenen Jahr abgearbeitet. Augenfälligstes Beispiel dafür und für jedermann sichtbar ist die Renovierung der Gast- und Versammlungsräume inklusive neuem Mobiliar. Damit einhergehend kam mit Jörg Donner noch dazu ein neuer Pächter für die Clubgaststätte, die künftig auf den Namen „Das Leibniz“ hört. Weitere Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen sowie Anschaffungen betrafen im wesentlichen die Plätze und Gebäude des Vereins. Dagegen muss die geplante erste Sanierungsstufe der städtischen Kabinen im Stadion voraussichtlich auf die zweite Jahreshälfte 2016 verschoben werden. Der Grund dafür ist eine Umsatzsteuerprüfung durch das Finanzamt, die dem Verein aufgrund von Verfahrensfehlern beim Vorsteuerabzug gründlich die Bilanz verhagelte. Abgesehen davon würden in der Sanierungsfrage wohl auch noch einige Gespräche mit der Stadt notwendig sein, betonte Christian Schneider in seiner Vorstandsrede. Gleiches gelte für das neue Schwimmbad. Was sich vor drei Jahren schon als Problem andeutete, nämlich frühzeitige Planungen hinsichtlich der Bahnnutzungszeiten für die Schwimmsportler, sei, so Schneider noch immer nicht zufriedenstellend beantwortet. „Als Verein hat man nicht immer das Gefühl, mit seinem Verlangen nach Planungssicherheit verstanden zu werden“, sagte er an die Adresse der Stadt gerichtet. Trotzdem habe Schneider „den frischen Wind des Bürgermeisters in der Stadtverwaltung als positiv wahrgenommen. „Geht wenn,..“ ist angekommen“.