„Ist ein ganz wichtiger Spieler“

Sven-Sören Christophersen verlängert Vertrag bei den RECKEN

Seit 2014 spielt Sven-Sören Christophersen im Trikot der TSV Hannover-Burgdorf. Zu den bisherigen drei Spielzeiten, werden ab Sommer noch zwei weitere hinzukommen, denn der Rückraumspieler hat seinen Vertrag bis zum 30.06.2019 verlängert. „Sven-Sören Christophersen ist ein ganz wichtiger Spieler für uns, das haben wir ganz deutlich nach seinem Ausfall zu Serienbeginn zu spüren bekommen. Er ist ein anderer Spielertyp als Fabian Böhm, wodurch wir unsere Gegner während eines Spiels vor unterschiedliche Aufgaben stellen können“, unterstreicht Trainer Jens Bürkle die Bedeutung des 31-jährigen.
Für Christophersen selbst sprachen viele Faktoren dafür, sich auch in den nächsten Jahren weiter in Hannover niederzulassen. „Wir haben hier sehr gefestigte Strukturen und die Gesamtentwicklung, die der Verein nimmt, passt. Wir bewegen uns in die richtige Richtung und machen Jahr für Jahr immer weiter Fortschritte.“
Dabei harmoniert die sportliche Ausrichtung auch mit der familiären Situation bei Christophersen. „Meine Frau Kathi, mein Sohn Aron und ich fühlen uns in Hannover sehr wohl und können uns auch über die Handballkarriere hinaus vorstellen, hier in der Region zu leben. Hinzu kommt, dass sowohl die Familie meiner Frau als auch meine Eltern nicht weit entfernt wohnen.“
Obwohl sich Christophersen erst im Herbst seiner Laufbahn als Profihandballer befindet, hat der Rückraumspieler bereits frühzeitig Weichen für die Zeit danach gestellt. Neben der erfolgreich absolvierten Ausbildung als Bankkaufmann macht der 31-jährige momentan seinen Bachelor in BWL. „Ob ich nach 2019, wenn ich 34 Jahre alt bin, noch weiter Handball spielen werde, ist momentan nicht vorhersagbar. Ich denke aber, dass ich für die Karriere nach der Karriere breit aufgestellt bin.“
Bis es aber soweit ist, will Christophersen mit den RECKEN richtig durchstarten. „Meine Daumenverletzung im ersten Saisonspiel in Göppingen war sehr ärgerlich, da ich die Vorbereitung komplett mitgemacht und mich sehr gut gefühlt hatte. Jetzt bin ich aber wieder fit und möchte in der zweiten Saisonhälfte dazu beitragen, dass wir unsere Ziele erreichen. Die Ausgangslage, um uns in der oberen Tabellenhälfte festzusetzen, stimmt nach der Hinrunde optimistisch. Allerdings dürfen wir uns nicht ausruhen, sondern müssen weiterhin hart an uns arbeiten, denn das Leistungsniveau in der DKB Handball-Bundesliga liegt sehr eng beieinander.“
Für Geschäftsführer Benjamin Chatton ist Sven-Sören Christophersen nicht nur ein zentraler Akteur auf, sondern auch neben dem Spielfeld. „Smöre hat sich auf und auch neben dem Feld als Führungspersönlichkeit etabliert. Eine große Portion Erfahrung bleibt uns somit erhalten.“