Kämpfe waren packende Duelle

In der Bezirksliga unterwegs sind die Herren des Judoclubs Godshorn.
 
Mit dem vierten Platz in der Landesliga schlossen die Damen des Judoclubs die Saison ab.

Judo-Damen sind Vierte in der Landesliga

Der finale Kampftag in der Landesliga der Damen endete für den JC Godshorn nicht ganz wunschgemäß, es fehlten für ein besseres Endergebnis zum einen ein paar wichtige Kämpferinnen und zum anderen natürlich das gewisse Quäntchen Glück.
Der Start in den zweiten Kampftag verlief allerdings zunächst mit einem 4:1-Sieg über die Eintracht aus Hildesheim sehr gut. Mit Siegen durch Rike Höhner, Celine Paulmann, Maike Meier und Chiara-Sue Pätzold wurde diese Begegnung schnell für Godshorn entschieden.
Im zweiten Mannschaftskampf ging es dann gegen Hansa Stöckte. Hier gelang es durch Sandra Vietgen und Lisa Strietzel zwei von drei benötigten Kämpfen zu gewinnen. Wie auch in der Hinrunde ging der Mannschaftssieg dann aber erneut knapp mit 2:3 an Stöckte.
Die dann folgende Begegnung gegen den in der Hinrunde ungeschlagenen Tabellenersten JCS Hannover-Süd war an Spannung kaum zu überbieten. Godshorn ging mit Rike Höhner in Führung, Hannover glich aber anschließend wieder aus. Darauf konnte Celine Paulmann dann wiederum die Godshornerinnen mit 2:1 in Führung bringen, aber auch dies glich Hannover im nächsten Duell wieder aus. Im letzten und entscheidenden Kampf lag Chiara-Sue Pätzold dann bis kurz vor Schluss noch mit einer Wazaari-Wertung zurück, als ihr, fast schon unerwartet, ein Haltegriff gelang, der zum 3:2-Sieg über die Hannoveranerinnen führte. "Ein absolut sehenswerter Kampf, der einmal mehr gezeigt hat, dass im Judo bis zur letzten Sekunde noch alles passieren kann", sagte Trainer Wilfried Kolloch zum Mannschaftssieg.
Ebenso knapp mit 3:2, aber bereits schon nach dem vierten Kampf entschieden, endete dann die Begegnung mit dem Ausrichter MTV Elze, der an diesem Tag ungeschlagen blieb und verdient Landesmeister wurde. Hier konnten für Godshorn nur Sandra Vietgen und Lisa Strietzel Punkte holen.
In der letzten Begegnung des Tages hieß der Gegner BW Hollage. Godshorn konnte zwar zwischendurch durch Celine Paulmann auf 1:2 verkürzen, was am 4:1-Endergebnis allerdings nichts ändern konnte.
Alles in allem haben die Godshorner Damen eine tolle Moral gezeigt und eine gute Stimmung verbreitet. In der Tabelle liegt Godshorn ganz knapp hinter dem punktgleichen BW Hollage. "Hätten wir nur zwei einzelne Kämpfe mit Ippon mehr gewonnen, stünden wir knapp vor Hollage auf Platz drei", resümiert der Trainer.
Das nächste Jahr verspricht also wieder spannend zu werden, darauf freut man sich in Godshorn jetzt schon.
Für den JC Godshorn gingen an diesem Tag folgende Kämpferinnen an den Start: Rike Höhner, Celine Paulmann, Sandra Vietgen, Chiara-Sue Pätzold, Lisa Strietzel, Caroline Berning und Maike Meier.
Die meisten Kämpferinnen starten für den JC Godshorn per Fremdstartgenehmigung ihrer Vereine, darunter VfL Grasdorf, SC Hemmoor, PSV Hannover und Judo-Team Hannover.
Auch die Männer hatten an diesem Sonntag ihren dritten Kampftag in der Bezirksliga. Doch leider standen wieder nicht alle Kämpfer zur Verfügung, so dass nicht alle Gewichtsklassen besetzt werden konnten.
Am letzten Kampftag der Vorrunde unterlagen die Godshorner denkbar knapp dem Tabellenletzten JKG Diekholzen mit 3:4. Hier lieferte Cedric Huber den wohl sehenswertesten Kampf des Tages ab. Cedric, der normalerweise mit seinen 61 Kilo die 66er Klasse übernimmt, wurde vom Coach in der 73-Kilo-Klasse eingesetzt. Hier gelang es dem zwölf Kilo leichteren und gut 20 Zentimeter kleineren Godshorner eine große Wurftechnik durchzubringen, die mit Punktsieg bewertet wurde.
Gegen die Kampfgemeinschaft PSV und JVH aus Hannover unterlagen die Godshorner dann mit 1:5.
Mit zwei verlorenen Mannschaftskämpfen in der Männer-Bezirksliga geht die Mannschaft des Judo-Club vom siebten Platz aus in die Finalrunde und kämpft dort dann um die Plätze vier bis acht. Hier werden die Vorrundenergebnisse nicht zur Wertung herangezogen, es ist also möglich, sich noch zu verbessern. Die Mannschaft zeigt immer wieder großen Kampfgeist, ist aber leider nur selten vollzählig beim Kampftag dabei. Für den finalen Kampftag hoffen die Godshorner nun also vor allem auf Vollzähligkeit.