„Keinen Grund wegzugehen“

Rúnar Kárason bleibt bei den RECKEN

Die TSV Hannover-Burgdorf kann auch zukünftig auf Rúnar Kárason setzen. Der isländische Nationalspieler verständigte sich mit den RECKEN auf ein neues Arbeitspapier, das bis zum 30. Juni 2018 datiert ist. Damit haben die Niedersachsen die halbrechte Rückraumposition in den kommenden beiden Jahren besetzt, denn vor Kárason unterzeichnete bereits Kai Häfner einen Kontrakt bis 2018. „Rúnar ist ein absoluter Teamplayer und ein Vorbild an Einsatz in jeder Trainingseinheit. Ich bin sehr froh, dass er auch zukünftig bei uns bleibt. Er verfügt über eine riesige Gewalt im Angriff“, lobt Trainer Jens Bürkle den 27-jährigen.
Für Kárason selbst gibt es viele Gründe, die für einen Verbleib bei den RECKEN sprechen. „Meine Familie und ich fühlen uns hier wohl. Wir sind sportlich und privat sehr zufrieden und daher gibt es auch keinen Grund wegzugehen“, beschreibt der Isländer die Vorzüge bei seinem aktuellen Arbeitgeber, für den er seit November 2013 auf Torejagd geht. Sein Debüt für DIE RECKEN war mit dem ersten Europapokalspiel der Vereinsgeschichte bei den Kadetten Schaffhausen direkt ein Historisches.
In der nahen Zukunft möchte der Linkshänder mit den Niedersachsen nochmal um die Europapokalplätze mitspielen. „Wir sind eine Mannschaft, die in die Top Ten der DKB Handball-Bundesliga gehört, aber wir können mittelfristig auch wieder an Europa denken. Allerdings gibt es acht bis neun Teams, die um die internationalen Startplätze streiten. Trotzdem war das damals im EHF Cup eine großartige Erfahrung, die ich unbedingt wieder erleben möchte.“
Im rechten Rückraum teilt sich Rúnar Kárason seine Einsatzzeiten mit Kai Häfner - ein Duo, was aus Sicht des Isländers aufgrund der unterschiedlichen Spielanlage „kompliziert zu verteidigen ist. Kai und ich machen gemeinsam momentan knapp zehn Tore pro Spiel. Ich denke, jeder ist auf seine Art nur schwer auszurechnen.“
„Mit Kai und Rúnar haben wir auf der Position im rechten Rückraum zwei Spieler, die sich nicht nur hervorragend ergänzen, sondern sich zudem im besten Handballalter befinden. Rúnar ist ein Kämpfertyp, der sich auch von Rückschlägen nicht beeindrucken lässt und immer wieder stärker zurückkommt, wie er unter anderem nach seinem Kreuzbandriss im letzten Jahr bewiesen hat“, imponiert Geschäftsführer Benjamin Chatton die Einstellung des isländischen Nationalspielers.
Bis zum Jahresende will Kárason in den ausstehenden vier Partien mit den RECKEN noch möglichst viele Punkte holen, ehe er im Januar mit der isländischen Nationalmannschaft zur Europameisterschaft nach Polen reist.