Langenhagener hielten gut mit

Weltmeisterschaft im Orientierungslauf in Bad Harzburg

In der vergangenen Woche hat der MTV Bad Harzburg die größte Orientierungslaufveranstaltung, die jemals in Deutschland stattgefunden hat, mit mehr als 4.300 Teilnehmern organisiert. In verschiedenen Alterskategorien wurden die Weltmeister im Sprint und auf der Langstrecke ermittelt.
Der SSV Langenhagen war durch Bernd Bornewasser, Karlheinz Niescken (beide H65) sowie Harald Jacobi und Rainer Pieper (H60) vertreten. Die Altersklassen der Langenhagener Läufer waren mit jeweils mehr als 400 Meldungen am stärksten besetzt.
Im Stadtgebiet von Bad Harzburg wurde zunächst die Qualifikation im Sprint-Orientierungslauf über 2,5 Kilometer gelaufen. Bei hohem Lauftempo mussten sehr schnelle Laufrouten-Entscheidungen getroffen werden, um die optimale Strecke bis zum Zieleinlauf im Kurpark zu wählen. Bornewasser und Niescken qualifizierten sich mit guten Leistungen für das B-Finale. Deutlich kniffliger war dann die Entscheidung über den Sprinttitel in der Altstadt von Goslar. Viele kleine Straßen, Sackgassen und Durchgänge sowie die Fußgänger erschwerten die Orientierung. Das Wettkampfzentrum lag direkt vor der Kaiserpfalz. Am Ende kamen Niescken und Bornewasser auf den 37. und 46. Platz.
Für das Finale auf der Langstrecke wurden zwei Qualiläufe durchgeführt. Der 1. Lauf in Drei Annen Hohne südlich von Wernigerode, im Felsgewirr um den im Ostharz bekannten Ottofelsen, selektierte deutlich. Sehr schnell waren bei der Suche nach den „richtigen“ Felsen einige Minuten zu verlieren. Aus Langenhagener Sicht kam bei diesem Lauf Rainer Pieper am besten zurecht. Der zweite Qualilauf fand dann in Clausthal statt.
Im Finale am Huneberg bei Bad Harzburg erreichten Harald Jacobi und Rainer Pieper in ihren Finalläufen jeweils den 17. Rang.