Launig und lebhaft

73 Gäste feierten das Jubiläum. Im Hintergrund links: Matthias Rieder, MTV Sportwart und langjähriger Abteilungsleiter, rechts NTV Vorsitzender Hans-Hermann Roggendorf.

MTV-Inline-Hockey feiert zehnjähriges Bestehen

„Fast unglaubliche zehn Jahre ist es nun her, dass wir hier im kleinen Dorf mit der Jagd nach dem kleinen knallroten Ball angefangen haben“, so konnte man auf dem Einladungsschreiben der Inline-Hockey-Abteilung lesen. 73 Gäste kamen zum MTV. Mitglieder der Abteilungen, der MTV Vorstand und Gastvereine wie die Empelde Maddogs, die Hamelner Inline-Connection und andere Teams. Offiziell begrüßt wurden sie vom MTV Vorsitzenden Hans-Hermann Roggendorf und Sportwart Matthias Rieder. In launigen und lebhaften Reden ließen diese die Entstehung und die Highlights der Abteilung Revue passieren. Viel Beifall ernteten sie als sie darüber berichteten, was in den zehn Jahren alles erreicht wurde und das ist schon enorm.
Ende 1999 wurde die Abteilung durch Christian Sziedat, Ingelore Borchers, Thomas Rehring und Margot Ulrich mit fünf bis acht Kindern als Freizeitgemeinschaft, später als Sparte des MTV gegründet. Erste Freundschaftsspiele und Turnierteilnahmen schlossen sich an. Ab 2001 wurde die erste echte Saison mit Ligabetrieb für Schüler und Jugend gespielt. Die „Engelbostel Devils“ gingen an den Start. In 2002 wuchs die Sparte weiter auf 50 aktive und 11 passive Mitglieder unter der Regie von den Familien Manthei und Rieder. Unter ihrer engagierten Leitung entwickelte sich die Abteilung schnell und positiv weiter. In 2003 meistern die Devils ihre bisher größte Herausforderung – die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft im Inlinehockey in Kooperation mit dem ERC Hannover. 24 Mannschaften aus ganz Deutschland traten in der Stadionsporthalle gegeneinander an, koordiniert von den Familien Rieder, Manthei und Vogt-Arlt. Sportliche Erfolge gab nun in Serie: Sie gewannen Norddeutsche Meisterschaften, Stadtmeisterschaften und weitere Turniere in diversen Inline-Hockey Verbänden. In 2009/2010 schnappten sie erstmalig Bundesliga-Luft. Doch in diesem Bereich stießen sie an ihre Grenzen und spürten jäh den Unterschied zwischen „echten Profis“ und Amateuren. Aber Bezahlsport ist beim MTV nicht vorgesehen und zahlungskräftige Sponsoren fehlen nun mal leider.
Eine Diashow am Abend ließ die wichtigsten Ereignisse der Abteilung noch einmal Revue passieren. Heiterkeit kam auf, als man die heutigen Leistungsspieler noch als kleine unbeholfene Steppkes auf der Leinwand sah. Ein schönes Buffet rundete den Abend ab.