Leidenschaft und Laufbereitschaft stimmten

Aber TSV KK vergibt Chancen und verliert in Heeßel mit 0:3

Sehr viel investiert und am Ende steht man dann doch mit leeren Händen da. So kann man das Geschehen rund um das Landesligaspiel zwischen dem Heeßeler SV und dem TSV Krähenwinkel/Kaltenweide zusammenfassen.
Trainer Ingo Trebing musste neben den beiden gesperrten Spielern Marcel Kunstmann und Adrian Zimmermann auch noch Daniel Mücke verletzungsbedingt ersetzten. Weiterhin standen die Langzeitverletzten Nils Tegtmeyer, Freerk Miener und Oliver Pfeuffer nicht zur Verfügung.
Trotz dieser Ausfälle bestimmten die Krähen in den ersten 20 Minuten das Spielgeschehen. Die Mannschaft war taktisch hervorragend von Trebing auf das Spiel beim Tabellenführer eingestellt worden. So dauerte es 23 Minuten, bis der Heeßeler SV durch Niklas Rohden erstmals gefährlich vor Torwart Jan-Hendrik Helms auftauchte. Sein Schuss aus spitzem Winkel flog jedoch am langen Pfosten vorbei. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Krähen durch Rene Legien, Phillip Schmidt und March Ulrich gute Chancen um in Führung zu gehen. Jedoch kam es ganz anders. Halil Aydemir nutzte eine kleine Unsicherheit von Jan-Hendrik Helms aus und erzielte beim zweiten Nachsetzen in der 27. Minute das 1:0 für den Heeßeler SV.
„Es stand Spitz auf Knopf, diesmal war auch Glück dabei“, räumte Heeßels Trainer Pascal Preuß ein. Dieses Glück stand den Heeßeler in der 45. Minute bei, als Tjark Miener nur die Latte traf. Der Ausgleich wäre bis dahin hoch verdient gewesen.
Im zweiten Durchgang erhöhte der Heeßeler SV das Tempo und kam dadurch besser ins Spiel, ohne jedoch zwingende Torchancen herausgearbeitet zu haben. Die Defensive der Krähen lieferte in dieser Phase eine leidenschaftliche Leistung mit einer hohen Laufbereitschaft ab, so dass sie sich vom Druck des kleinen HSV befreien konnten. Marc Ulrich und dem eingewechselten Felipe Böttcher boten sich weitere gute Gelegenheiten um den Ausgleich zu erzielen. Als Trebing die Offensive verstärkte, kam Halil Aydemir in der 82. Minute zu seinem zweiten Treffer, welcher die Vorentscheidung in dieser Begegnung bedeutete. In der Nachspielzeit markierte Rodi Hezo nach einem Konter den 3:0-Endstand.
„Wenn man bedenkt, wer bei uns alles gefehlt hat und gegen wen wir gespielt haben, dann kann man mit der Leistung zufrieden sein“, sagte Trebing. „Leidenschaft und die Laufbereitschaft hätten gestimmt. An der mangelnden Chancenverwertung müsste jedoch noch gearbeitet werden, damit die Mannschaft sich auch einmal für den enormen Aufwand belohnen würde“, resümierte Trebing.
Gelegenheit hierzu haben die Krähen bereits am Sonnabend. Um 14 Uhr empfängt die Mannschaft den FC Eldagsen zu nächsten Punktspiel am Waldsee.