Mia landete auf Platz drei

Die Synchronschwimmerinnen aus Langenhagen überzeugten im Wasser in Brackwede.

Bronze auf deutscher Ebene für die Synchros

Am vorigen Wochenende fand in Brackwede das deutsche Pflichtranglistenturnier im Synchronschwimmen statt. Insgesamt 23 Mannschaften reisten aus ganz Deutschland an, auch der Sv Langenhagen ´71 und der Sv Aegir ´09 Hannover-Ricklingen waren mit insgesamt sechs Schwimmerinnen vertreten. Jede Schwimmerin muss bei diesem Turnier vor den Augen von sechs Wertungsrichtern zunächst vier Pflichtübungen aus ihrer Altersklasse im Wasser präsentieren, die dann mit Noten von null bis zehn bewertet werden.
Am Sonnabend begann der Wettkampf zunächst mit dem Vorkampf der Altersklasse C (zwölf bis 14 Jahre) mit insgesamt 60 Starterinnen. Für Mia Wunderlich, Wlada Rotar und Audrey Manga aus Langenhagen und Hannover war es die erste Teilnahme an einem Wettkampf auf deutscher Ebene. Wlada Rotar und Audrey Manga erreichten nach einer guten Leistung die Plätze 25 und 26 in ihrem Jahrgang 2002. Mia Wunderlich landete mit 47,800 Punkten auf dem 41. Platz der Gesamtwertung und damit auf dem siebten Platz im jüngsten Jahrgang des Wettkampfes 2004. Sie hatte sich damit für das Finale der besten Acht am Sonntag qualifiziert.
Am Sonnabendnachmittag waren die 65 Schwimmerinnen der älteren Jahrgänge der Altersklassen A/B (15 bis 18 Jahre) und offen (19 plus) an der Reihe. Auch für Malin Kootz war es der erste Wettkampf auf deutscher Ebene, und sie ließ mit einem 18. Platz im Jahrgang 2001 einige Schwimmerinnen hinter sich. Lena Gleue und Lea Körber konnten nach guten Leistungen den jeweils achten Platz in ihren Jahrgängen 1999 und 1998 erreichen und verpassten das Finale der besten Sechs damit nur knapp.
Am Sonntag wurde der Wettkampf dann mit dem Finale der Altersklasse C fortgesetzt. Mia Wunderlich zeigte erneut vier Pflichtfiguren und konnte die Leistung vom Vortag noch steigern. Die Mannschaft, Trainerinnen und Familie drückten bei der Siegerehrung kräftig die Daumen. Konnte Mia ihren siebten Platz noch verbessern? Dann das überraschende Ergebnis: mit 53,094 Punkten hatte sie nicht nur ihre Wertung um über sechs Punkte verbessern können, sondern ließ noch weitere vier Schwimmerinnen hinter sich und nahm somit stolz die Bronzemedaille in Empfang.