Mit einem Seil verbunden

Die Langenhagener feierten große Erfolge. (Foto: T. Koch/C. Siedler)

Erster Platz beim Ötillö SwimRun UrbanChallenge Düsseldorf für SCL-Triathleten

Ein neues Ausdauersport-Wettkampfformat etabliert sich auch in Deutschland. Der Ötillö kommt ursrünglich aus Schweden und ist ein Team-Wettkampf bei dem man verschiedene Strecken durch kalte Seen schwimmt und durch unwegsames Gelände läuft. Alle Hilfsmittel sind erlaubt. So starten die meisten Athleten auf den Strecken mit einem für diese Zwecke veränderten Neopren-Anzug, Pull-Buoy und Paddles. Die Schuhe bleiben beim Schwimmen an den Füßen und man bekommt noch ein Shirt mit Startnummer übergezogen. Das Team besteht aus zwei Personen, die teilweise mit einem einem zehn Meter langen Seil verbunden werden.  Die Weltmeisterschaft in Schweden ist nichts für Anfänger und man schwimmt von Insel zu Insel (Ö till Ö). Die Weltmeisterschaft geht über die Distanz von 75 Kilometern. Davon werden zehn Kilometer von Insel zu Insel geschwommen und 65 Kilometer über die Inseln gelaufen. In der Regel sind die Schweden dominierend in diesem Format. Der einzige Ötillö in Deutschland findet in Rheinsberg statt. Darüber hinaus gibt es in Deutschland wenige entschärfte Varianten dieser Sportart.  Francisco Cabanillas Garcia (SCL) gewann jetzt mit Alexander Ritter (TSV Victoria Linden) beim SwimRun UrbanChallenge Düsseldorf. Hier werden im Unterbacher See in Teilstrecken 1,7 Kilometer geschwommen und in Teilstrecken 13 Kilometer  gelaufen.  Die beiden Langenhagener gewinnen mit Abstand die Team-Wertung als Team "Strohboje" in einer Zeit von 1:36,24 Stunden.