Mit Kampf und Leidenschaft zum Sieg

Zweite Alte Herren des TSV KK schlägt SV Hertha Otze mit 3:1

Die Vorzeichen waren insgesamt nicht gut. Die zweite Alte Herren des TSV KK ging stark ersatzgeschwächt in ihr Heimspiel gegen SV Hertha Otze, die zur Spitzengruppe der Staffel gehören. Zwei Spieler mussten noch Sonntagfrüh kurzfristig krankheitsbedingt passen. Zum Glück waren drei Spieler aus den Ü40er- und Ü50er-Kadern bereit einzuspringen.
Das Hinspiel war 0:7 verloren gegangen. Eine solche Packung wollte man sich nicht noch mal abholen. Entsprechend defensiv stellte das Trainerteam die Mannschaft auf. Man wollte den Gegner kommen lassen und auf Konter setzen. Und tatsächlich schafften es die Krähen, in der Defensive die Räume eng zu halten. Martin Foerste, der im Hinspiel für Otze alleine fünf Tore schoss, wurde von Jürgen Pigors, Unterstützung aus der Ü50, quasi aus dem Spiel genommen.
Die Krähen fanden durch ihre laufstarken Spieler immer wieder über Konter schnell zu Torchancen. Nach einer schönen Kombination von Martin Märker und Benny Zey legte Letzterer Verteidiger Kai Kleemann den Ball auf, der nach einem Sprint über den gesamten Platz den Ball ins Tor grätschen konnte. In der Folge wurden beste Chancen ausgelassen. In zwei Fällen wäre wohl auch ein Strafstoß nicht unberechtigt gewesen.
Otze kam spätestens nach dem Pausentee aber immer mehr ins Spiel. In der 50. Minute fand dann ein unglücklich verteidigter Ball den Weg vor die Füße von Martin Foerste, der nur noch einzunetzen brauchte. Otze erhöhte den Druck. Doch der TSV KK hielt jetzt mit enormem Willen und Körpereinsatz dagegen und brachte sich mit viel Leidenschaft zurück ins Spiel. Dieser Einsatz blieb nicht unbelohnt. Nach Balleroberung von Marius Yabi spielt dieser den Ball auf Kai Kleemann, der den Ball schnell nach vorne trieb und Jürgen Pigors zum 2:1 auflegte.
Otze war nicht glücklich mit dem Spielstand und es wurde immer hitziger auf dem Platz, wovon sich die Krähen aber nicht aus der Ruhe bringen ließen.
Kurz vor Schluss machte Benjamin Zey mit einem schönen Schlenzer schließlich alles klar für den TSV KK.
Einziger Wermutstropfen für die Krähen, der gerade genesene Martin Märker zog sich nach rüdem Foulspiel bereits nach zehn Minuten erneut eine Bänderverletzung zu und wird wohl länger ausfallen.