MTV hat nun einen kleinen Fitnesspark

Der moderne MTV-Fitnesspark lädt zum Bewegen ein.

Idee kam von Horst Mägel/Kosten liegen bei rund 26.000 Euro

Vor sieben Jahren hatten die Verantwortlichen des MTV Engelbostel-Schulenburg zum ersten Mal die Idee, einen Mehrgenerationen-Sportpark zu errichten. Nun hat der Verein dieses Vorhaben auf seinem Gelände am Stadtweg umgesetzt.
Der MTV-Vorsitzende Hans-Hermann Roggendorf erinnert sich noch an das Treffen mit Horst Mägel, dem damaligen Sprecher des Langenhagener Seniorenbeirats und Initiator solcher Bewegungsparks. "Er hat uns überzeugt, solche Fitnessanlagen im Freien einzurichten", sagt Roggendorf.
Nach etwas Vorbereitungszeit und internen Abstimmungen hat der MTV nun einen kleinen Park mit vier Geräten errichtet. Sie heißen Beintrainer, Schultertrainer, Ganzkörper-Trainer und Rücken-Massage-Geräte. Vor fünf Wochen war Baubeginn, mittlerweile stehen die Geräte zur Verfügung. "Und alles wird bereits sehr gut angenommen", sagt Roggendorf. Nutzen dürfen die Geräte nicht nur Vereinsmitglieder. "Wir denken auch an Eltern, die ihre Kinder auf unserer Anlage zum Training oder Spielplatz bringen - und dabei die Fitnessgeräte nutzen können, weil sie von dort weiterhin ihre Kinder im Blick haben."
Die Kosten, inklusive Geräte und Fundamente, belaufen sich auf rund 26.000 Euro. Der MTV erhielt Förderungen vom Sportfonds der Sparkasse Hannover, der Stadt Langenhagen und vom Regionssportbund. Die offizielle Einweihung plant der Verein für das Frühjahr 2017. "Dazu werden wir die Witwe von Horst Mägel einladen. Außerdem nehmen wir seinen Namen in unsere Ehrentafel der Vereinsförderer auf", sagt Roggendorf.
Am 18. April 2009 erfolgte die offizielle Einweihung des Bewegungsparks. Auf Initiative von Horst Mägel, Sprecher des Langenhagener Seniorenbeirats, entstanden im Eichenpark acht stabile Fitnessgeräte. Der Bewegungspark, nicht nur für Senioren sondern für alle Interessierte mit einer Körpergröße ab 1,40 Meter gedacht, war damals der erste in Niedersachsen. Mägel, der im Februar 2013 verstarb, hatte die Idee nach chinesischem Vorbild, wonach Körper und Geist ertüchtigt werden können. Mägel kämpfte lange für dieses Projekts - vor allem gegen den oft vorherrschen Sprachgebrauch "Seniorenspielplatz."