Nach 7:36 Stunden auf dem Gornergrat

Zielankunft auf dem Gornergrat auf 3.100 Höhenmetern.

Einzigartiges Erlebnis für Wolfgang Waidmann

Jetzt ging in Zermatt in der Schweiz der Ultramarathon über die Bühne. Eine ganz besondere Herausforderung, die nur trainierte Bergläufer überhaupt durchhalten. Die einfache Marathonstrecke startete in St. Niklaus (1.100 Höhenmeter), erreichte dann bei der Halbmarathondistanz Zermatt (1.600 Höhenmeter) und endete auf dem Riffelberg (2.600 Höhenmeter). Die Ultramarathonläufer mussten dann noch in die „Verlängerung“ gehen und weitere 3,4 Kilometer zurücklegen, und das bei einem Höhenunterschied von 500 Metern (15 Prozent Steigung). Nach insgesamt 45,6 Kilometern Laufstrecke und 2.000 überwundenen Höhenmetern erreichten die Läufer das Ziel auf dem Gornergrat (3.100 Höhenmeter). Die einzigartige Aussicht dort oben entschädigte die Läufer für alle Strapazen. Für Sparta wagte sich Wolfgang Waldmann an diese ultimative Strecke. Nachdem er die halbe Distanz zurückgelegt und Zermatt hinter sich gelassen hatte, fühlte er sich noch sehr gut. Dann wurde die Luft immer dünner und die Oberschenkel immer schwerer. Nachdem er den Marathonpunkt passiert hatte, musste er sich steil bergauf über Felsplatten und Schneefelder hindurchkämpfen. Völlig erschöpft kam er dann nach 7:36 Stunden auf dem Gornergrat an. Dieser Ultramarathon wurde damit für Wolfgang Waldmann zu einem einzigartigen Erlebnis.