Nationalspielerinnen hautnah

Fertigmachen fürs Einlaufen.

Godshornerinnen Hand in Hand mit ihren Stars

Ein großer Tag für die Kickerinnen des TSV Godshorn. Die Frauenmannschaft des VfL Wolfsburg hat die 24 D-Juniorinnen und jeweils eine Begleitung zum Spitzenspiel des Tabellenersten VfL Wolfsburg gegen den 1. FFC Turbine Potsdam eingeladen, um die Spielerinnen auf das Feld zu führen. Insgesamt 66 Godshorner machten sich daher am vergangenen Sonntag auf den Weg ins AOK-Stadion nach Wolfsburg.
Bevor es losging, musste erst einmal ein Quiz beantwortet werden. Die Frage nach der Nationalität der Wolfsburger Kapitänin Nilla Fischer konnte Emma Kohbrok ganz schnell beantworten: "Nilla kommt aus Schweden und ist Nationalspielerin. Das weiß ich, weil meine Mama auch Schwedin ist." Bei der Frage nach den deutschen Nationalspielerinnen im Team des VfL Wolfsburg riefen die Mädels die Namen Popp, Schult, Goeßling, Blässe, Peter...schneller als sie aufgeschrieben werden konnten. Zum Schluss wurde noch mit Feuereifer ein Porträt von Alexandra Popp gemalt.
Jetzt hieß es Aufstellung nehmen und Fertigmachen für das Abklatschen mit den Spielerinnen und das Einlaufen ins AOK-Stadion. In zwei Reihen aufgestellt warteten die TSVlerinnen nun gespannt darauf, welche Spielerin sie an die Hand nehmen dürfen. Sophia Wiekenberg hat sich Lena Goeßling gewünscht, die hat nämlich am gleichen Tag Geburtstag wie sie. Auf einmal kommen die Spielerinnen aus der Kabine und stellen sich neben die aufgeregten Auflaufmädchen. Mit Lena Goeßling hat es bei Sophia leider nicht geklappt. Doch die Enttäuschung hielt nur kurz an, denn Stoßstürmerin Alexandra Popp blieb neben ihr stehen. Mit strahlenden Gesichtern liefen die Mädchen unter großem Beifall des zahlreichen Publikums mit ihren Stars ein. Ein großer Moment für die zehn- bis -elfjährigen Fußballerinnen, der ihnen sicherlich noch lange in Erinnerung bleibt.
Im Anschluss sahen sich die Einlaufmädchen gemeinsam mit ihren Familien das Spiel an und trafen im Nachbarblock noch auf andere Mädchenmannschaften aus Hannover. Leider hat es für einen Sieg der Wölfinnen an diesem Tag nicht ganz gereicht.
Nach dem Abpfiff sammelten die Godshornerinnen noch fleißig Autogramme, die jetzt sicherlich einen Ehrenplatz im Kinderzimmer erhalten. Mit einzelnen Spielerinnen wurden sogar Selfies gemacht. Die Spielerinnen, die man nur aus dem Fernsehen kennt, live zu erleben war ein großer Traum, der nun in Erfüllung gegangen ist. Die Einlaufkinder und ihre Eltern waren sich einig, dass das nicht der letzte Besuch bei den Wölfinnen war.