Niendorfer TSV gewann den Cup

Technisch anspruchsvoller Fußball war auf der Anlage des SCL am Maifeiertag zu sehen. (Foto: O. Krebs)

Durchweg knappe Ergebnisse und spannende Spiele

„Hochkarätiger Jugendfußball garantiert.“ So kündigte das Langenhagener ECHO im Vorfeld des Turniers den Andreas-Walter-U11-Cup am 1. Mai im Walter-Bettges-Stadion an. Bereits die Spiele der Vorrunde zeigten eindrucksvoll, auf welch hohem Niveau die teilnehmenden Jugendlichen spielten. Durchweg knappe Ergebnisse machten die Vorrunden für die begeisterten Zuschauer zudem sehr spannend, in der sich nicht immer die Favoriten durchsetzen konnten. Auch der für die Jungkicker ungewohnte D-Jungend-Modus auf dem Neuner-Feld mit Abseitsregel beeinträchtigte den bedingungslosen Angriffsfußball der Youngsters in keiner Weise.
Mit dabei waren die Gastgeber des SC Langenhagen mit zwei Teams, die Lokalrivalen DJK Sparta Langenhagen und TSV Krähenwinkel/Kaltenweide. Hannover 96 trat mit seiner U10 und U11 ebenfalls mit zwei Mannschaften an. Aus der näheren Umgebung waren der TuS Davenstedt, VfB Peine, SC Hemmingen-Westerfeld, der TSV Havelse, die SG Hannover 74, TSV Fortuna Sachsenross sowie die U10 des HSC am Start.
Schon eine weitere Anreise mussten die Nordsterne aus Emden, die SpVg Aurich, der Niendorfer TSV, Viktoria Hamburg und der ETV Hamburg antreten. Mit dabei war auch der 1. FC Mönchengladbach, der für seine hervorragende Jugendarbeit bekannt ist. Aus der Bundeshauptstadt kamen die Reinickendorfer Füchse, Hertha 03 Zehlendorf und Tennis Borussia Berlin. Die weiteste Anreise hatten die beiden polnischen Mannschaften Blekitni Stargard und MKS Pogon Stettin.
Erfolgreichste Teilnehmer aus Hannover waren nach der U11 des SC Langenhagen 1 (zehnter Platz) die U10 von Hannover 96 (17. Platz) und die ersatzgeschwächte U11 von Hannover 96 (20. Platz).
Das kleine Finale um Platz drei zwischen Tennis Borussia Berlin und der SV Haltenbek-Rellingen war dann an Spannung nicht zu überbieten. Denn im entscheidenden Neunmeterschießen mussten gleich mehrere Spieler mehrfach antreten: das Spiel endete, sage und schreibe, mit 20:19 (nach Elfmeterschießen) für das Team aus Schleswig-Holstein. Im Finale um den Turniersieg trafen schließlich zwei Nordlichter-Mannschaften aus Niendorf und Aurich aufeinander. In der Gruppenphase der Goldrunde konnte die SpVg Aurich den Niendorfer TSV noch mit 1:0 besiegen. Im letzten Spiel des Turniers mussten sie sich jedoch den Hamburgern ihrerseits mit 1:0 geschlagen geben. Am Ende standen sich zwei gleichwertige Gegner gegenüber, von denen der Niendorfer TSV über den gesamten Turnierverlauf betrachtet als verdienter Sieger hervorging.