Nominierung gerechtfertigt

Godshorner Jungkicker im Stützpunkt-Turnier

Neun Spieler hat DFB-Stützpunkttrainer Per Michelsen zum Turnier des 2003er Jahrgangs in Peine mitgenommen, acht davon tragen im Verein das Trikot des TSV Godshorn. Und Tim Schustereit, Jona Renner, Fabio Di Michele Sanchez, Ole Marchlewski, Amoro Diedhiou, Nico Bahrs, Lluis Cendon und Paul Bock haben gemeinsam mit dem einzigen Nicht-Godshorner, Keeper Adrian Grubesic (TSG Ahlten), ihre Nominierung gerechtfertigt und als Auswahl Hannover-Ost auch ihr zweites Sichtungsturnier gewonnen.
Im ersten Spiel gegen den Stützpunkt Peine ließen die Michelsen-Schützlinge noch Anlaufschwierigkeiten erkennen. Die Godshorner Jungkicker schienen noch ein wenig Probleme mit der vom Coach geforderten Raumdeckung zu haben und unterlagen den Gastgebern etwas unnötig mit 2:4. Doch im Anschluss bewiesen die Youngster nicht nur ihre fußballerische Klasse, sondern auch Lernfähigkeit. Die stärksten Turnierrivalen – der Stützpunkt Helmstedt/Wolfsburg und der Stützpunkt Nordharz – waren gegen die nun konzentriert, kompromisslos, konsequent und kombinationssicher agierenden Godshorner chancenlos: Mit 4:2 und 4:1 schlug die Auswahl Hannover-Ost die ärgsten Rivalen, ging dabei ein enormes Tempo und ließ sogar noch Chancen liegen. Auch die Kontrahenten aus Braunschweig zogen trotz fünfminütiger Schwächephase der Hannoveraner mit 2:5 den Kürzeren. Das prestigeträchtige finale Duell gegen die sehr defensiv eingestellten Altersgenossen von Hannover-West gewann das als Stützpunkt-Auswahl getarnte Godshorner Team nach einer extrem geduldigen, abgeklärten und abgezockten Partie durch Tore von Paul Bock und Nico Bahrs mit 2:0 – und das bescherte dem Team den Turniersieg.
Für die restlichen Treffer sorgten der an diesem Tag enorm abschlussstarke Jona Renner (7), Fabio Di Michele Sanchez (3), Nico Bahrs (3) sowie Lluis Cendon (1) und Amoro Diedhiou (1).
„Das haben die Jungs super gemacht“, lobte Coach Michelsen, der eine Mannschaft gesehen hatte, die sich nach Startschwierigkeiten geschlossen auf hohem Niveau präsentierte. „Aber da ist noch Luft nach oben.“