Nordmeyer erwartet „unbarmherzige Gegenstöße“

RECKEN gastieren in Magdeburg

Ein spielfreies Wochenende liegt hinter den Schützlingen von Trainer Christopher Nordmeyer. Ein spielfreies Wochenende, das für DIE RECKEN jedoch nicht gänzlich frei ausfiel, denn auch an diesem setzte Nordmeyer eine Einheit an, um seine Jungs bestmöglich auf die bevorstehende Aufgabe beim SC Magdeburg vorzubereiten. Eine Aufgabe, die es am Sonntagabend in sich hat, da sich die Bördestädter derzeit in absoluter Topform befinden. „Das wird ein unheimlich schweres Spiel. Bisher konnten wir in Magdeburg noch nicht gewinnen und die derzeitige Personalsituation macht es umso schwerer, etwas Zählbares einzufahren“, schätzt Nordmeyer die Ausgangslage ein. Anpfiff der Partie in der GETEC-Arena ist um 17.15 Uhr und wird live im TV auf Sport1 übertragen.
Die Ausgangslage am Sonntag hat sich mit Blick auf die Personalsituation bei den RECKEN nicht verändert: „Wir werden wohl mit demselben Kader aus dem letzten Spiel auflaufen und versuchen mit unseren jungen Kräften, so gut es geht die verletzten Spieler zu ersetzen. Magdeburg ist die einzige Mannschaft, die von Verletzungsproblemen bisher verschont geblieben ist. Das ist mitentscheidend, sowohl am Sonntag als auch im Meisterschaftskampf“, zählt Nordmeyer die unterschiedliche Personalsituation auf beiden Seiten als einen wichtigen Faktor auf. Beim SCM werden zum aktuellen Zeitpunkt hingegen alle wichtigen Akteure gegen DIE RECKEN auflaufen können.
Welch hohe Qualität in der Mannschaft von Trainer Geir Sveinsson steckt, zeigt die Siegesserie von zehn Spielen in Folge, mit dem jüngsten dicken Ausrufezeichen bei der SG Flensburg-Handewitt. Gegen den im Vorfeld gehandelten Titelanwärter überzeugte der SCM mit einem 30:26-Auswärtserfolg. „Die Magdeburger haben derzeit einen Lauf und sind ganz nah dran an den Champions League Plätzen. Wir werden als klarer Außenseiter anreisen“, geht Christopher Nordmeyer auf die klare Rollenverteilung ein.
Der SC Magdeburg ist sich laut der Aussage von Außenspieler Robert Weber gegenüber dem Magdeburger Pressedienst bewusst, dass die Bördestädter vor heimischen Publikum als Favorit in die Begegnung gehen werden: „Unseren Sieg in Flensburg wollen wir mit zwei Punkten gegen Hannover vergolden. Wir müssen aufpassen, bei Hannover gibt es viele Verletzungssorgen. Egal, wer eventuell am Sonntag dann doch spielen kann, wir müssen das Ding ziehen. Ohne überheblich zu sein, wir haben die bessere Mannschaft.“
Hausaufgaben erledigt
Um gegen Magdeburg nicht komplett mit leeren Händen nach Hause zu fahren, muss bei den RECKEN am Sonntag alles passen. „Wir müssen uns gute Chancen herausspielen und eine hohe Angriffsqualität erzeugen“, so Nordmeyer. Ihre Hausaufgaben, ist sich der RECKEN-Trainer sicher, wird die Mannschaft bis Sonntag in den Trainingseinheiten erledigt haben. Dies ist derzeit nur durch die hohe Bereitschaft und Motivation seitens der Nachwuchskräfte möglich.
Doch es wird keine leichte Aufgabe, denn die Magdeburger stellen laut Nordmeyer eine „kompromisslose und aggressive Deckung mit einem unbarmherzigen Gegenstoß.“ Die Situation bei den RECKEN ist aktuell leider nicht so, um gegen ein Spitzenteam wie den SC Magdeburg zu bestehen. Trotzdem ist sich Christopher Nordmeyer sicher: „Natürlich wollen wir etwas Zählbares mitnehmen. Das wird schwer, aber wir werden alles versuchen.“
Die Bundesliga-Partie am 23. Spieltag zwischen dem SC Magdeburg und den RECKEN wird ab 17.15 Uhr live im TV auf Sport1 übertragen.