Ohne Fangen und Werfen geht es nicht

Koordination war gefragt, als die Bälle über die Schnur flogen. (Foto: O. Krebs)

HSG-Sportler beim Tag des Mädchenhandballs an der IGS Süd

(ok). Der 11. November – viele, gerade im Rheinland, verbinden ihn mit dem Karnevalsbeginn. Der Handballverband Niedersachsen hat ihn aber auch zum "Tag des Mädchenhandballs" deklariert, an dem sich Vertreter der Mitgliedsvereine aufmachen sollen, um in den Grundschulen Werbung für den schnellen und athletischen Sport zu machen. Geli Klemp, Stephan Krüger und Reinhold Scheiba von der HSG Langenhagen waren jetzt an der IGS Süd, um etwas 100 Mädchen der Jahrgänge eins bis vier aus elf Klassen die Grundzüge des temporeichen Spiels näher zu bringen. Es ging vor allen darum, sich zu bewegen, Grundlagen zu legen. Zum Auftakt war eine Runde Zombieball angesagt – ein Spiel, bei dem es darum geht, den Gegner abzuwerfen. Fangen mit zwei und werfen mit einer Hand trainierten die Kinder über die Schnur, das war auch eine Übung in Sachen Koordination. Und zum Abschluss gab es noch eine Runde Kastenhandball. Das wesentliche Ziel hat das handballbegeisterte Trio am Ende des Tages erreicht, einige Mädchen wollen mal beim Training der HSG Langenhagen vorbeischauen. Denn Handball kann die kindliche Entwicklung in vielen Bereichen fördern – zum Beispiel beim Lernen von Teamwork, Körper-Koordination und Durchsetzungsvermögen. Die Handball-Spielgemeinschaft (HSG) bietet Schnuppertraining in Anfängerkursen an. Mehr Infos, auch zu Trainingsterminen, gibt es über Reinhold Scheiba, Telefon (0511) 77 48 08 oder per E-Mail unter scheiba26@gmail.com. Für Geli Klemp ist in dem Alter auch nicht die Leistung entscheidend, Handball habe in diesen Jahrgängen noch nichts mit dem Sport zu tun, der im Fernsehen zu sehen sei. GelI Klemp: "Da steht der Zuaammenhalt und das Gemeinschaftsgefühl auf jeden Fall im Vordergrund." Demnächst soll es dann auch ein Tag des Jungenhandballs an der IGS Süd geben, denn die Jungs hätten sich am 11. November schon benachteiligt gefühlt. "Schließlich mussten sie ja regulär am Unterricht teilnehmen", sagt Sportlehrerin Maren Franke schmunzelnd.