Pech für Hendrik Eggers

Das erfolgreiche Trio auf dem Siegerpodest.

Radsport: Sturz und Schlüsselbeinbruch

Endlich schönes Radsportwetter, freuten sich die Fahrer der „Radsportfördergruppe Blau-Gelb Team SWISS-O-PAR“ bei ihrem Einsatz im norddeutschen Böger. Leider war ihre Reise nur von bescheidenen Erfolgen gekrönt nach dem Motte: Erstens kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu. Zum Pech gehörten die besonders zu Beginn der Saison eintretenden zahlreichen Stürze in allen Rennen.
Besonders Pech hatte der in der A/B-Klasse fahrende Hendrik Eggers. Durch einen Materialdefekt mit der Kette war er abgelenkt und stürzte, weil im gleichen Moment ein Fahrer vor ihm einen Schlenker fuhr. Beim Sturz passierte ihm das, was vielen stürzenden Rennfahrern geschieht, er brach sich - jetzt schon zum dritten mal - das Schlüsselbein und fällt erst einmal längere Zett aus. Durch den Sturz wurde der zweite Fahrer dieser Klase, Maxi Winterberg, aufgehalten. Er konnte bei dem hohen Tempo den Anschluss an das Hauptfeld nicht mehr herstellen.
Das erste Rennen in Böger war das Sichtungsrennen der U17, bei dem Ole Geisbrecht zusammen mit den 100 besten deutschen U17-Fahrern am Start war. Obwohl Ole gerade aus einem kräftezehrenden Trainingslager zurück kam, konnte er sich gut im Fahrerfeld behaupten, verpasste jedoch eine Platzierung. Ebenfalls am Start waren der U13-Fahrer Tino Melde, der Sechster wurde und die U15-Fahrer Jasper Schröder und Marc Nielen, der sein erstes Rennen in der höheren Klasse bestritt.
Auf dem Siegertreppchen landete ausgerechnet der jüngste und kleinste Blau-Gelbe. Jakob Fuchs wurde im U11-Rennen Dritter. Im Rennen der Männer C-Klasse waren René Kühnast und Steffen Reger am Start.
Inga und Wiebke Rodieck starteten im belgischen Oudenaarde ein UCI-Rennen mehr als  95 Kilometer mit etwa 100 Fahrerinnen. Wiebke fuhr sehr aufmerksam und bestritt die Attacken der Konkurrentinnen mit, ohne daß sie sich mit einer Gruppe entscheidend absetzen konnte. Am Ende sprintete sie auf einen 15. Platz. Inga musste das Rennen aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig beenden. Am nächsten Wochenende sind die RadsportlerInnen auf einem Rundkurs in Nordrhein-Westfalen am Start.