Quirlig und engagiert

Die Godshornerinnen waren in Torlaune.

Godshornerinnen gewinnen elfter TWL-Cup

Erst Sonntagmorgen um 7 Uhr am Treffpunkt Le-Trait-Platz stand fest, dass die Reise in den Kreis Diepholz zum elften TWL-Cup in Weyhe-Lahausen angetreten werden kann. Am Vortag hatte Blitzeis weite Teile des Verkehrs im Norden lahmgelegt. Außer den E- Juniorinnen des TSV Godshorn nahmen der ATS Buntentor, Heiligerode I und II, JSG Hinte und der Gastgeber TSV Weyhe-Lahausen an dem Turnier teil. Es wurde im Modus "Jeder gegen Jeden" gespielt. In der ersten Begegnung trafen die Godshornerinnen auf den Traditionsverein ATS Buntentor aus Bremen. Die TSVlerinnen hatten zwar mehr Spielanteile, erzielten jedoch wegen ihrer Abschlussschwäche kein Tor. Schon eine alte Fußballweisheit besagt: "Wer nicht schießt, kann nicht treffen." Die Bremerinnen hingegen nutzten ihre erste Torchance und gingen mit 1:0 in Führung. In der Schlussphase drängten die Godshornerinnen noch einmal auf das gegnerische Tor. Stürmerin Irati Deperrest-Azcarate wurde von einer Gegenspielerin abgedrängt, brachte den Ball jedoch noch in Richtung Tor bringen. Das Tormädchen des ATS Buntentor wollte die Kugel mit dem Fuß wegkicken, verfehlte jedoch und der Ball tröpfelte über die Torlinie. Unglücklich für die Bremerinnen, aber nicht unverdient endete die Partie unentschieden.
Das zweite Spiel gegen Heiligenrode I gewannen die TSVlerinnen 2:0 durch Tore von Talea Schmökel und Irati Deperrest-Azcarate.
Im dritten Spiel gegen die jüngeren und körperlich kleineren Spielerinnen des JSG Hinte taten sich die Godshornerinnen schwer. Die quirligen und engagiert auftretenen Ostfriesinnen kämpften um jeden Ball und ließen so nur wenige Torchancen zu. Kurz vor Ende der Spielzeit netzte Lina Erlhoff die Kugel zum erlösenden 1:0 Sieg ein.
Im nächsten Spiel gegen den TSV Weyhe-Lahausen waren die Godshornerinnen dann endgültig in Spiellaune und nun klappte auch der Torabschluss. Sie fegten den Gastgeber 8:0 (dreimal Lina Erlhoff, zweimal Emel Salja, Lena Mössinger, Kim Runkehl und Irati Deperrest-Azcarate) aus der Halle.
Im letzten Spiel gegen Heiligenrode II tütete Emel Salja mit zwei Treffern den Turniersieg ein.
Trainer Björn Wiekenberg resümiert zufrieden:"Nach zähem Beginn mit schlechter Chancenverwertung steigerten sich meine Mädchen stellten etztlich ihre Spielstärke unter Beweis."
Es spielten: Milena Sternau, Talea Schmökel, Katharina Beyer, Sophia Wiekenberg, Lina Erlhoff, Lena Mössinger, Kim Runkehl, Luisa Mertens, Irati Deperrest-Azcarate und Emel Salja.