Schlüsselbeinbruch bei Leo Appelt

Start zu einem spannenden Rennen.

Renntag im Hindenburgviertel

Der erste Vorsitzende des RC Blau-Gelb Langenhagen, Klaus Tast, freute sich. „Wir hatten Glück. morgens Regen, mittags Sonne.“ Anders, als beim Pfingstrennen im Vorjahr, spielte das Wetter mit und ein Rennen bei trockener Straße ist die Voraussetzung für eine gelungene Radsport-Veranstaltung. Insgesamt neun Rennen wurden mit Start und Ziel in der südlichen Kurt-Schumacher-Allee ausgetragen, davon sechs für Schülerinnen und Schüler und je eines für Elite-Fahrerinnen, Senioren und für die ABC-Klasse. Bei den SchülerInnen-Rennen waren die Aktiven der „Radsportfördergruppe Blau-Gelb Team SWISS-O-PAR“ stark vertreten. Ole Geisbrecht gewann das U15-Rennen, in dem Silas Kuschla Dritter und Jasper Schröder Fünfter wurden. Bei den U13ern belegten Tino Melde und Tom Luis Lehmeier Platz drei und vier, Marc Nielen, Finn Bucksch und Constantin Ressler wurden direkt hintereinander Sechster, Siebter und Achter. In der Frauen-Klasse gewann nach spannendem Rennen Inga Rodieck vor ihrer Schwester Wiebke. Senior Michael Zwick wurde Sechster und Platz 13 belegte Gerhard Ottmer. Im 70 Kilometer langen Männerrennen konnte Hendrik Eggers in einer sechs Fahrer starken Spitzengruppe einen Rundengewinn heraus fahren, was ihm den sechsten Platz sicherte, drei Plätze vor dem ebenfalls stark fahrenden Maxi Winterberg.
Die Junioren Tim Wehmeier und Niklas Gabriel waren am Freitag in Gütersloh und am Montag in Borsum am Start. Tim hatte Pech und wurde jeweils Vierter. Auch Inga Rodieck belegte in Borsum Platz vier. Das Rennen gewann ihre Schwester Wiebke. In Borsum war auch Maxi Winterberg aktiv, der nur noch einen Punkt zum Erhalt der A-Klasse benötigt. Im Borsumer U15-Rennen siegte Ole Geisbrecht vor Silas Kuschla.
Zu Radrennen gehören auch immer wieder Stürze. Das erfuhren die Fahrer der ABC-Klasse in Langenhagen, das musste aber auch der Blau-Gelb-BMC-Development Jungprofi Leo Appelt erfahren, als er am vergangenen Mittwoch auf der Radrennbahn in Wülfel hinter einem Derny (Leichmotorrad) fuhr, das bei etwa 60 Stundenkilometer einen Motoraussetzer hatte, was zum Sturz Leos führte. Der brach sich wieder einmal das Schlüsselbein und zog sich von der Holzbahn eine größere Anzahl Splitter zu, die ihm unter Narkose in der MHH entfernt werden mußten. Leo hofft, dass das Pannenjahr nun für ihn vorbei ist und er bald wieder erfolgreich Rennen fahren kann.