Schreck im Wettkampf überwunden

Hans-Peter Damitz erfolgreich beim Auftakt der Geher-Wettkämpfe in Erfurt.

Geher Hans-Peter Damitz in guter Form

Geher aus ganz Deutschland eröffnen ihre Hallensaison in jedem Jahr traditionell in Erfurt mit einem Wettbewerb über 3.000 Meter. Hans-Peter Damitz vom LAC war auch diesmal wieder mit dabei. Der Langenhagener erfuhr erst kurz vor dem Start, dass der Favorit in seiner Klasse M70, Bernd Hölters aus Berlin, nicht gemeldet war. Dieser hatte ihn erst kürzlich im hessischen Groß Gerau auf Platz zwei verwiesen. Durch die Abwesenheit des Favoriten schien nun in Erfurt der Weg für Hans-Peter Damitz geebnet zu sein, wenn da nicht sein Problem mit den Richtern wäre. In den vergangenen zwei Jahren war er wiederholt wegen der vom Reglement geforderten deutlichen Beinstreckung vorzeitig aus dem Wettbewerb genommen worden. Obwohl im Langenhagener Stadtpark immer und immer wieder gerade diese Gehtechnik trainiert wurde, blieb der Langenhagener auch diesmal von Verwarnungen der Richter nicht verschont. Nachdem bereits zwei davon für ihn an der Anzeigetafel prangten und eine dritte zur Disqualifikation geführt hätte, wurde es wieder eng. Als dann die Chefgehrichterin bedeutsam an die Bahn herantrat, schien das Schicksal mal wieder seinen Lauf zu nehmen. Aber diesmal zeigte die berüchtigte rote Kelle unmissverständlich auf einen hinter Damitz gehenden Teilnehmer. Nach diesem Schreck war der Weg für den Langenhagener ohne den Verfolger nun wirklich frei. In 22:30 Minuten erreichte er nach 15 Hallenrunden als Erster die Ziellinie und hatte mit seiner erzielten Zeit punktgenau die Norm für die Deutsche Hallenmeisterschaft Anfang des kommenden Jahres erreicht. Dort wird der LAC-Geher dann in der nächsten Altersklasse antreten. Mit dem Berliner Bernd Hölters hat er es dort erst mal nicht mehr zu tun, aber dafür warten bereits andere starke Geher auf den neuen Mitbewerber um die so begehrten Plätze auf dem Siegerpodest.