SCL muss Durststrecke beenden

Teutonia Uelzen kommt mit Trainer Andreas Berg

(rt). Von einem Schicksalsspiel zu sprechen, verbietet sich eigentlich nach lediglich fünf Spieltagen. Und dennoch ist die Heimpartie des SC Langenhagen gegen den Neuling Teutonia Uelzen ein weiterer Fingerzeig für die kommenden Wochen. Nach zwei sieglosen Spielen kann der Trend schnell in die falsche Richtung gehen. Verliert man die Partie gegen Uelzen ist der Gegner schon fast auf Augenhöhe. Doch zu schwarz sollte man auch nicht sehen. Lediglich im vergangenen Auswärtsspiel in Nordhorn waren die Akteure aus der Flughafenstadt nicht ganz auf der Höh´. Gegen Nordhorn ist dies nicht von Belang, da allgemein angenommen werden muss, dass diese Mannschaft in der Endabrechnung vor dem SC Langenhagen einlaufen wird. Morgen ab 15 Uhr steht die Heimelf im Walter-Bettges-Stadion allerdings einem anderen Kaliber gegenüber. Um dem Ziel des Klassenerhaltes näher zu kommen, sind in dieser Begegnung drei Punkte absolutes Pflichtprogramm. Doch bis zum erfolgreichen Einfuhr der Ernte wird die Mannschaft von Trainer Hilger Wirtz alles geben müssen. Die Gäste haben just gegen Arminia Hannover den ersten Erfolg erzielen können, der mit 3:0 überraschend deutlich ausfiel. Und auch schon im Eröffnungsspiel holte man gegen den großen VfB Oldenburg ein beachtliches 2:2. Mit Spielern aus der Region sowie eigenen Nachwuchskräften hat die Elf von Trainer Achim Otte das Abenteuer Oberliga angenommen. Nach dem Erfolg in der Relegationsrunde mit begeisternden Heimspielen stand die Stadt im Osten der Lüneburger Heide Kopf. 25 Jahre nach erfolgreichen Verbandsligazeiten krönte man die Meisterschaft der Bezirksoberliga mit diesem Sommermärchen. Ein Wiedersehen gibt es für viele Langenhagener mit einem alten Bekannten. Andreas Berg (36), der insgesamt vier Jahre für den SCL spielte, kehrt als Interimscoach zurück. Er vertritt den nach einer Operation bis Ende der Halbserie ausfallenden Otte im zweiten Spiel. Selbst noch angeschlagen wird er am heutigen Sonnabend in der Kreisliga zudem für die zweite Herren auflaufen. Zu beachten sein wird beim Gegner der vierfache Torschütze Danny-Torben Kühn, der meist als alleinige Spitze fungiert. Die Heimmannschaft wird weiter auf Malek Barudi, Sevkan Bulut und Igor Lazic verzichten müssen. Dass dies nicht immer von Nachteil sein muss, haben die Leistungen der nachrückenden Spieler bewiesen. An diese anzuknüpfen, muss das Ziel der Wirtz-Elf sein, um mit einem sicheren Erfolg optimistisch an die folgenden Aufgaben gehen zu können.