SCL trifft auf Mittelfeldkonkurrenten

Nach vier torlosen Spielen gefordert

(rt). Der Start in die Rückrunde der Oberliga Niedersachsen wurde selten so früh eingeläutet wie in dieser Saison. Durch die vielen ausgefallen Spiele aus dem vergangenen Jahr geht es am heutigen Sonnabend für den SC Langenhagen wieder los. In einem Mittelfeldduell trifft die Mannschaft von Trainer Hilger Wirtz im Landkreis Diepholz auf den BSV Rehden. Wenn um 14 Uhr der Anpfiff ertönt, könnte die Ungewissheit auf das, was da kommen mag, nicht größer sein. Nicht nur die eigene Form ist derzeit schwer einzuschätzen, auch der Gegner um den prominenten Trainer Uwe Brunn gibt Rätsel auf. Die Rehdener, traditionell hoch gehandelt von den sogenannten Experten, liegen weit abgeschlagen im Niemandsland der Tabelle. Zu viele Undiszipliniertheiten brachten sie um den verdienten Lohn. Nicht weniger als fünf Platzverweise stehen bereits auf dem Konto des Tabellenneunten. Spieler wie Ex-Profi Sergej Dikhtjar oder auch Mehmet Koc taten sich in der Vergangenheit durch diverses Fehlverhalten hervor. Allerdings konnte der finanzstarke Verein in der Winterpause auf dem Spielermarkt noch einmal aktiv werden. Vom BV Cloppenburg schloss sich der Defensivakteur Florian Greve den Schwarz-Weißen an. Für die Flughafenstädter kein Grund in Panik zu verfallen, haben sie doch bereits mehrfach bewiesen, dass sie in dieser Klasse durchaus konkurrenzfähig sind. Um allerdings wieder Punkte einfahren zu können, sollte man an die torreichen Testspiele anknüpfen. Doch das 7:0 gegen den VfB Peine und das 6:1 gegen OSV Hannover haben nur bedingt Aussagekraft. Die Bezirksligisten sind noch längst nicht gefordert, so dass sie den Trainingsbetrieb erst seit wenigen Tagen wieder aufgenommen haben.
Zu alter Treffsicherheit scheint hingegen Stürmer Ertan Ametovski zurückgefunden zu haben. Er war mit insgesamt fünf Toren am erfolgreichsten. Bedingt durch den frühen Start nahm der SCL auch nur an einem Hallenturnier beim MTV Engelbostel statt, welches er im Finale gegen den TSV Godshorn gewinnen konnte. Auf ein eigenes Hallenspektakel wurde in diesem Jahr verzichtet.
Wenn denn tatsächlich gespielt werden kann, sollten sich die Akteure die schönen Momente der Hinrunde ins Gedächtnis rufen, um einem angeschlagenen Gegner dringend benötigte Punkte abspenstig zu machen.