Spartaner in Oslo am Start

Die Spartaner kamen mit guten Ergebnissen aus Norwegen zurück.

Mehr als 9.000 Teilnehmer beim Halbmarathon

Sparta-Leichtathletiktrainer Marian Bigocki hatte einen Ausflug zum (Halb)marathon nach Oslo organisiert. Insgesamt machten sich 40 Spartaner und Athleten aus der Region auf den Weg nach Oslo. Die Reise begann mit dem Bustransfer von Langenhagen nach Kiel, wo die Gruppe dann in See stach. Die Überfahrt nach Oslo dauerte 20 Stunden, die aber dank des ,beeindruckenden Angebots auf dem Schiff wie im Fluge vergingen. Am Freitag legte die Fähre in Oslo an. Am Nachmittag wurden dann gemeinsam die Startnummern abgeholt; der restliche Tag stand zur freien Verfügung.
Am Sonnabend begann der Marathon mit 3.000 Teilnehmern, der Halbmarathon startete mit 9.000 Athleten. Die Marathonstrecke bestand aus drei Teilen: Zweimal musste die Zehn-Kilometerstrecke durchlaufen werden, die man im Andenken an die 2011 verstorbene große norwegische Spitzenläuferin Grete Waitz benannt hatte, und zum Schluss die Halbmarathonstrecke. Die Strecke hielt durchaus einige unangenehme Steigungen bereit, die die Marathonläufer dann auch dreimal durchlaufen mussten. Dafür entschädigte das schöne Panorama im Yachthafen. In der Ferne konnte man sogar die imposante Skisprungschanze des „Holmenkollen“ sehen. Norwegen ist ja als Langlaufnation bekannt, aber das Zuschauerinteresse gilt mehr den Langläufern auf Skiern. Die (Halb)marathonläufer hätten sich durchaus ein paar mehr Zuschauer an der Strecke gewünscht.
Die Platzierungen der Spartaner im Marathon: Bester Spartaner war Dirk Wermter (M45), der 3:55 Stunden brauchte. Asghar Jalanesh (M50) folgte dahinter in 4:03 Stunden. Auch Reiseveranstalter Klaus Schörnig (M55) beendete in 4:14 Stunden den Marathon und ließ so manchen jüngeren Athleten hinter sich. Thorsten Janz (M45), 4:20 Stunden und Reiner Pawlak (M45) 4:31 Stunden komplettierten das Marathonfeld.
Die Platzierungen der Spartaner im Halbmarathon: Sparta Leichtathletiktrainer Marian Bigocki (M55) kam in 1:48 Stunden ins Ziel, Julia Slatkovsky (W45) in 1:52 Stunden und Sabine Buss (W50) beendete den Lauf in 2:14 Stunden. Steffen Janke (M50) vom SCL kam als schnellster Langenhagener in 1:44 Stunden ins Ziel.
Am Abend bot Oslo dann einige Möglichkeiten, die errungenen Erfolge zu feiern, bevor es am Sonntag durchs Skagerrak wieder auf die Heimreise ging.