Stadthagen und Paderborn vorn

Hallenbosseln in Langenhagen

Wie jedes Jahr an den ersten beiden Wochenenden im März wurden die Bosselturniere der Behinderten-Sportgemeinschaft Langenhagen für Damen und Herren in der großen Halle der Brinker Schule ausgetragen. Teilnehmende Mannschaften kamen in diesem Jahr aus der Region Hannover, aber auch von weit her, so aus Paderborn, Stendal, Eutin, Köthen und Berlin. Die weite Anreise stellte wie immer ein erhöhtes Risiko für den pünktlichen Turnierbeginn dar, aber die Wetterbedingungen waren diesmal unproblematisch.
Nachdem alle Mannschaften angekommen waren – zwölf Damenmannschaften und 14 Herrenmannschaften – gingen die Wettkämpfe zügig los.
Die Teams spielten auf sechs Bahnen um die Punkte, jeweils zwei Mannschaften hatten Pause und konnten sich nach der teilweise sehr langen Anfahrt stärken, wohl versorgt von Vereinsmitgliedern der Herzsportgruppe der BSG.
Am Ende der Turniere bekamen alle teilnehmenden Mannschaften selbstentworfene Urkunden mit Langenhager „Wahrzeichen“. Bei den Damen hatten sich die Neustädterinnen als Letzte die „Schlusslaterne“ erspielt. Der dritte Platz ging an Langenhagen I (14:8 Punkte) – eine neuformierte Mannschaft, Zweite wurden die Damen aus Eutin mit 16:6 Punkten. Turniersieger wurden die Damen aus Stadthagen; sie siegten mit ebenfalls 16:6 Punkten weil sie Eutin im direkten Vergleich besiegt hatten. Langenhagen II erreichte einen vierten Platz.
Bei den Herren sah es ähnlich aus, auch hier gab es ein sehr „dichtes“ Leistungsfeld. Die „grüne Schlusslaterne“ erhielten die Herren aus Calenberg, den dritten Platz errang die Mannschaft aus Tempelhof-Schöneberg mit 20:6 Punkten und die vorderen Plätze wurden Punktgleich mit jeweils 21:5-Punkten von Lauenau (Platz zwei) und Paderborn (Platz eins) belgt – auch hier nur durch einen Sieg im direkten Vergleich. Langenhagen II und Langenhagen I belegten die Plätze fünf und zehn.
Als Medaillen erhielten jeweils die drei erstplatzierten Mannschaften handgefertigte Mini-Bossel, markiert mit den Farben Bronze, Silber und Gold. Allen Mannschaften haben die Turniere viel Spaß gemacht – sie wollen nächstes Jahr wieder kommen.