Stammspieler in der ersten Herrenmannschaft

Hat sein letztes Pflichtspiel in der ersten Herrenmannschaft gespielt: Kai Bussius.

Kai Bussius beendet aktive Fußball-Laufbahn

MTV Engelbostel-Schulenburg. 30 Jahre lang spielte Kai Bussius Fußball beim MTV Engelbostel-Schulenburg. Mit fünf Jahren, als kleiner Steppke, lief er zum ersten Mal mit dem Ball vor dem Fuß über den Rasen des Sportplatzes. Hier nahm ihn Jugendtrainer Wolfgang Laas unter seine Fittiche. Kai lernte dribbeln, Ballführung und sonstige Tricks. Nun, 36-jährig, ist der Zeitpunkt gekommen, und Kai hat zum Saisonabschluss sein letztes Pflichtspiel in der 1. Herrenmannschaft bestritten. 30 Jahre Fußball, ununterbrochen im MTV Engelbostel-Schulenburg, das kommt nicht so häufig vor und ist entsprechend zu würdigen. Abteilungsleiter Ewald Driemel fand die richtigen Worte bei der Saison-Abschluss-Party. Dass er fair, engagiert, verlässlich und ihm mancher Sieg zu verdanken war, bestätigten auch seine Mannschaftskameraden.
Nachdem Kai Bussius alle Jugendmannschaften durchlaufen hatte, wurde er seit 1998 in der ersten Herrenmannschaft aufgestellt. Er avancierte zum Stammspieler, der vielseitig auf fast allen Positionen zum Einsatz kam. Selbst als Ersatztorhüter stand er mal zwischen den Pfosten. Von seinen Trainern hob er besonders Adrian Wünschmann hervor. Mit ihm war die Mannschaft am erfolgreichsten. Aufstiege in die Bezirks- und Landesliga waren zu verzeichnen. Auch Charly Mrosko, ehemaliger 96-Spieler, hinterließ bei ihm einen besonderen Eindruck. Ihn musste man als Typ und seine Trainingsmethoden erleben, erinnert er sich.
Kai war kein ruhiger Typ auf dem Spielfeld. Er konnte auch gut mal Emotionen herauslassen. Spielbestimmend war er sowieso, und niemand fiel so elegant nach einem Foul auf den Rasen, scherzte man. Seine Frau Stephanie, hat er, wie sollte es anders sein, am Spielfeldrand kennengelernt. Seine Zwillingssöhne hat er bereits im Kindergartenalter zum Fußballtraining angemeldet. Sie trainieren in der G-Jugend und auch wieder bei Wolfgang Laas (sein eigener ehemaliger Jugendtrainer). So schließt sich der Kreis.