Starke Krähen belohnen sich nicht

Waldsee-Team scheitert trotz Dauerdrucks

Mit großen Personalsorgen trat der TSV Krähenwinkel/Kaltenweide am Mittwoch dieser
Woche zum Nachholspiel der Fußball-Landesliga beim SV Ramlingen/Ehlershausen an.
Unter anderem standen Alexander Dosch, Adrian Zimmermann, Andreas Bart, Renè
Legien, Nils Tegtmneyer und Felipe-Marcel Böttcher nicht zur Verfügung und damit
allesamt potenzielle Startelf-Kandidaten. Doch hatten diese Sorgen schon drei Tage
zuvor in Bavenstedt das Team nicht daran gehindert, einem Favoriten auf Augenhöhe zu begegnen. In Bavenstedt hätte der TSVKK nach großem Kampf einen Punkt verdient gehabt. Dass es nun in Ramlingen funktionieren könnte, zeichnete sich in der 14. Minute ab. Oliver Pfeuffer und Philipp Schmidt hatten auf der linken Seite einen verheißungsvollen Angriff eingeleitet, den Marcel Kunstmann fortsetzte, indem er den Ball zum bestens postierten Daniel Mücke weiterleitete. Der anschließende Torschuss ging links vorbei. Dafür schlug es kurz darauf auf der anderen Seite ein. Der TSV KK schaffte es nicht, den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern. Ramlingens Jan Reuther schlug so die Linksflanke, die zum 1:0 für den Gastgeber  durch das Kopfballtor von Kirill Weber führte. Fünf Minuten danach hatte das Waldsee-Team die nächste Gelegenheit. Kunstmann hatte sich den Ball nach einer tollen Einzelaktion erkämpft, lief auf das Tor zu, scheiterte dann jedoch knapp. Kurz vor dem Seitenwechsel war dann Krähen-Torwart Jan Helms zur Stelle, als er den Schuss von Kirill Weber mit dem Fuß klärte.
Dann kam eine zweite Halbzeit, die ganz klar an den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide ging.
Die Rot-Blauen setzten die favorisierten Gastgeber permanent unter Druck, und die Chancen auf den Ausgleich kamen fortan in immer kürzeren Intervallen. Eine Linksflanke von Philipp Schmidt nahm Marcel Kunstmann volley und verfehlte das gegnerische Gehäuse. Nach einem Schmidt-Freistoß spielte Arne Döpke den Ball quer zum lauerndern Sebastian Helms, auch diese Möglichkeit blieb ungenutzt. Dann wurde ein strammer Schuss von Philipp Schmidt von einem Ramlinger abgefälscht und landete auf der Torlatte. Schließlich schlug Philipp Schütz einen ganz starken Freistoß in Richtung des gegnerischen Kastens. Doch die Parade, mit der RSE-Keeper Marcel Mulack den Ball aus dem Netz fischte, war nicht minder stark. Es half alles nichts, der Ball fand einfach nicht den Weg in das Netz, der Ausgleich wollte nicht fallen. In der Nachspielzeit traf der RSE dann per Konter durch Kesip Caran zum 2:0, und die Partie war entschieden.
Der TSV Krähenwinkel/Kaltenweide hat trotz arger Personalnot einem der Meisterschafts-
favoriten auf dessen Platz einen großen Fight geliefert und wird diese Erkenntnis in das
folgende Heimspiel gegen den HSC BW Schwalbe Tündern mitnehmen. Das Spiel beginnt
am Sonntag, 5. November, bereits um 14 Uhr.
Mannschaft: J. Helms, A. Ulrich (ab 85. M. Ulrich), S. Helms, T. Miener, Hübner, Döpke, Pfeuffer, Schütz, Mücke, Schmidt, Kunstmann Trainer: Trebing
Tore: 19.1:0 Kirill Weber, 92.2:0 Kesip Caran