Strecke verdiente ihren Namen

Das Läufer-Quartett überzeugte auf der schwierigen Strecke.

LAC-Crossläufer messen sich mit der nationalen Konkurrenz

An der Deutschen Meisterschaft im Crosslauf nahm zum ersten Mal ein Team aus Langenhagen teil. Jürgen Graeber, Bernd Müller, Manfred Krenz sowie Juri Ivanov vom LAC Langenhagen fuhren mit gemischten Gefühlen nach Herten. Das Team war zwar in der Klasse M 60/65 Kreismeister geworden, aber bei der DM würde man auf die nationale Crosslaufelite treffen. Wie erwartet, war es eine sehr schwere Strecke. Die ständigen Wechsel von Gras-, Mulch- und Schlammpassagen waren die Grundlage für eine Crossstrecke, die ihren Namen wirklich verdiente. Zunächst wurde das Rennen bestimmt von Positionskämpfen und der Suche nach dem eigenen Tempo. Jürgen Graeber und Bernd Müller liefen taktisch klug zusammen, die Leistungsgrenze wurde ihnen aber schon bald von den Crossspezialisten aus ganz Deutschland aufgezeigt. Es gelang den beiden Langenhagenern trotzdem noch, den einen oder anderen schneller Gestarteten hinter sich zu lassen. Fast zeitgleich konnten die beiden nach etwa 5,9 Kilometern das Ziel in 30:51 Minuten und 30:54 Minuten erreichen. Für Jürgen Graeber bedeutete dies Platz 24 in seiner Klasse M 65 und Bernd Müller belegte Platz 34 in M 60. Manfred Krenz und Juri Ivanov, die beide als Ersatz für den verletzten Rolf Colberg einsprangen, mussten der schweren Strecke immer mehr Tribut zollen. Insbesondere Juri Ivanov, der exzellente Techniker aus der Gehersparte, konnte sich aus verständlichen Gründen mit dem für ihn völlig ungewohnten Untergrund gar nicht anfreunden. Beide machten es aber ihren Vereinskollegen vom LAC gleich und absolvierten gemeinsam die Runden. Am Ende hatte der Läufer Manfred Krenz noch ein paar Reserven mehr und sicherte sich in 38:09 den letzten noch freien Platz in der Mannschaftswertung. Seine Zeit bedeutete Platz 31 in M 65. In 38:27 Minuten kam Juri Ivanov auf Platz 37 im M 60. In der Mannschaftswertung belegte das Langenhagener Team bei seiner ersten Deutschen Meisterschaft Platz neun. Wenngleich sich der heimliche Wunsch nach einem besseren Abschneiden nicht erfüllt hatte, war man überhaupt nicht unzufrieden, sondern ein wenig stolz, diese besondere Herausforderung bestanden zu haben.