SVL chancenlos bei Waspo IV

Der SVL hatte gegen die Cleverness von Waspo keine Chance.

5:10: körperlich und spielerisch unterlegen

Beim Vorjahresmeister Waspo IV verlor der SVL sein Auswärtsspiel mit 5:10 (1:3, 0:3, 3:1, 1:3). Trotz einer teilweise guten kämpferischen Leistung verhinderte der SVL seine erste Saisonniederlage nicht. Die Mannschaft von Waspo wurde im Kern von der letztjährigen Oberligamannschaft, die im vorigen Jahr dort den dritten Platz belegt hat, gebildet. Die Gegner hatten somit fast nur Spieler mit Bundesligaerfahrung im Einsatz. Die erfahrenen Hannoveraner waren den SVLern körperlich und spielerisch deutlich überlegen. Besonders Hannovers Rekordnationalspieler Lars Tomanek war kaum in den Griff zu bekommen. Im ersten Viertel kam der SVL zwar zunächst ganz gut ins Spiel und ließ Waspo nicht zum Torabschluss kommen. Erst in der vierten Minute war Lars Tomanek dann im Center nicht zu halten und versenkte den Ball unhaltbar zur Führung von Waspo. Der SVL zwang den Routiniers aus Hannover ein Schwimmspiel auf, das diesen nicht behagte. Allerdings nutzten einige Langenhagener Chancen nicht, sodass Waspo auf 3:1 davonzog. Im zweiten Viertel ging jedoch in der SVL- Defensive die Ordnung verloren, Waspo kam zu einigen Kontertoren, die vermeidbar gewesen wären.
Beim Halbzeitstand von 6:1 schien das Spiel entschieden. Im dritten Viertel stellte der SVL noch einmal den Anschluss zum 4:7 her, doch am Ende setzte sich die Cleverness von Waspo klar durch. Wenn der an diesem Abend beste Langenhagener Lutz Stein im Tor nicht etliche Glanzparaden gezeigt hätte, wäre die Niederlage noch höher ausgefallen. Auch wenn bei den Spielern die Enttäuschung über das Ergebnis überwog, waren gegen den wirklich starken Gegner einige gute Ansätze zu erkennen.