Tägliche Technik- und Randori-Einheiten

Blaugurt Matti Göbel und Braungurt Fiona Fischer.

Judo-Sichtungslehrgang im Bundesleistungszentrum in Kienbaum

Die U18 Judo-Bundestrainer Lena Göldi und Bruno Tsafack luden zum jährlichen zentralen U15-Sichtungslehrgang ins Bundesleistungszentrum nach Kienbaum ein. Aus Niedersachsen reiste die Landestrainerin Andrea Goslar mit einer achtköpfigen Auswahltruppe nach Brandenburg. Mit dabei; die Godshornerin Fiona Fischer. Für die insgesamt knapp 180 Teilnehmer aus allen Landesverbänden standen vier Tage lang unterschiedliche Tests auf dem Programm. So wurde beispielsweise an der Deutschen Sporthochschule Köln ein judo-spezifischer Beep-Test entwickelt, der die jungen Athleten an ihre Grenzen bringen soll, um die aerobe Leistungsfähigkeit einzuschätzen. Weitere Inhalte waren die Umsetzung der Grundkampfkonzeption des DJB sowie eine Überprüfung der Athletik der jungen Judoka. Nicht fehlen durften auch die täglichen Technik- und Randori-Einheiten, bei denen die Trainer die Sportler noch genauer beobachten konnten. Ziel aller Teilnehmer war es, sich durch gute Leistungen bereits jetzt schon im Hinblick auf die U18, in den Fokus der Bundestrainer zu bringen. Zwei Niedersachsen gelang dies im diesjährigen großen Teilnehmerfeld besonders. In der Gesamtwertung im bundesweiten Vergleich erzielte Fiona Fischer den zweiten Platz, gefolgt von ihrem Judo-Team Hannover Trainingspartner Matti Göbel mit Platz drei.