Top-Spiel in der RECKEN-Festung

RECKEN brauchen gegen den SC Magdeburg eine Klasseleistung

Viele Augen in Handballdeutschland richten sich am Sonntagnachmittag gespannt nach Hannover, denn in der RECKEN-Festung kommt es zum Duell Erster gegen Vierter, wenn im „A2-Derby“ die TSV Hannover-Burgdorf den SC Magdeburg empfängt. Nach der SG Flensburg-Handewitt, der HSG Wetzlar und dem THW Kiel wartet mit den Bördestädtern bereits das vierte Top-Team auf die Schützlinge von Trainer Carlos Ortega.
„Magdeburg hat eine sehr starke Mannschaft. Wir brauchen das Niveau der letzten Wochen, wenn wir das Spiel gewinnen wollen“, ist sich der 46-Jährige Spanier sicher. Unterstützung erhält Ortega von seinem Kapitän. „Die Spiele gegen Magdeburg sind immer sehr hart, denn sie gehören zu den absoluten Top-Teams der DKB Handball-Bundesliga. Aber wir spielen Zuhause und wollen gemeinsam mit unseren Fans die Partie für uns entscheiden“, setzt Kai Häfner auf den Faktor Heimvorteil.
Der Europameister ist auch persönlich glänzend in die neue Saison gestartet und führt die Torschützenliste bei den Feldtreffern vor dem fünften Spieltag mit 29 Toren an. Bei den Gesamttoren liegt der RECKEN-Kapitän auf Platz zwei hinter dem Magdeburger Robert Weber. Die Kreise des wieselflinken Österreichers gilt es heute für die Defensive der RECKEN einzuengen. Nicht nur wegen Weber wird aber Schwerstarbeit auf die Deckung der Niedersachsen um Abwehrchef Sven-Sören Christophersen zukommen, denn der SC Magdeburg stellte in den ersten Ligaspielen den torhungrigsten Angriff. „Es ist sicherlich die Basis, die gute Deckungsleistung aus der Partie beim TuS N-Lübbecke auch gegen Magdeburg zu wiederholen“, sieht Christophersen einen Schlüssel zum möglichen Sieg im Abwehrverhalten liegen.
Im Angriffsspiel werden die Niedersachsen ebenfalls die richtigen Lösungen benötigen, denn der SC Magdeburg ist für seine kompakte und schwer zu knackende Abwehr bekannt. In den ersten vier Saisonspielen ist es dem Trainerteam Carlos Ortega und Iker Romero aber hervorragend gelungen, die RECKEN-Profis auf die unterschiedlichen Aufgaben und Herausforderungen gegen die jeweiligen Gegner einzustellen. Dies wird auch gegen Magdeburg eine zentrale Aufgabe sein, wenn die Punkte in der RECKEN-Festung bleiben sollen.