Treffer fielen wie die reifen Früchte

Auch über die Flügel kamen die Krähen oft gefährlich. (Foto: O. Krebs)

A-Junioren des TSV KK bleiben im Aufstiegsrennen für die Bezirksliga

(ok). Lange Bälle aus der Abwehr auf der einen Seite, gepflegtes Kurzpassspiel auf der anderen Seite – die Spielanlage hätte über 90 Minuten kaum anders sein können. Im Kreisliga-Lokalderby der A-Junioren dominierte der TSV Krähenwinkel/Kaltenweide gegen den TSV Godshorn nahezu die komplette Spielzeit, lediglich in der Anfangsviertelstunde erarbeiteten sich die Gäste die ein oder andere Torchance. Anschließend hatten aber nur noch die Krähen das Heft des Handelns in der Hand, spielten sich eine Torchance nach der Anderen heraus, gerade in der zweiten Hälfte. Einziges Manko war über weite Strecke die mangelnde Chancenverwertung. Aber zweimal klingelte es in den ersten 45 Minuten; Doppeltorschütze war Pascal Gülich nach 24 Minuten und kurz vor dem Halbzeitpfiff. In Durchgang zwei erhöhten die Krähen den Druck und das Tempo noch, ließen aber beste Gelegenheiten aus oder scheiterten am über weite Strecken guten Godshorner Schlussmann Marvin Pätzold. In den letzten fünf Minuten fielen die Treffer dann aber wie reife Früchte. Erst war es der eingewechselte Joel Marowsky, der mit einem Distanzschuss traf. Zwei Minuten später netzte Lucas Thiel zum 4:0 ein, nachdem Tristan Schmidt zuvor mit einem Heber an der Latte und auch noch am Bein von Marvin Pätzold gescheitert war. Und der Sekundenzeiger hatte noch keine ganze Umdrehungen auf dem Ziffernblatt hinter sich, da war es Mustafa Hakim der mit dem auch in dieser Höhe verdienten 5:0 den Schlusspunkt in dieser Partie setzte.
KK-Trainer Frank Fusarelli war mit dem Spielverlauf und dem Ergebnis hochzufrieden – zumal in der Anfangself vier Spieler standen, die noch in der B-Jugend spielen könnten; zumindest der Relegationsplatz für die Bezirksliga ist für seine Jungs jetzt greifbar nah. Aber: „Es stehen noch zwei schwere Spiele an. Wir müssen hellwach und konzentriert bleiben“, mahnte der Coach. Es geht noch gegen VfL Eintracht Hannover und nach Grasdorf. Die Relegation wäre schon ein toller Erfolg; im ohnehin schon schmalen Kader mit 16 Mann seien zwei Akteure langzeitverletzt.
Und es zahle sich jetzt aus, dass die Winterpause intensiv zum Laufen genutzt worden sei. „Konditionell sind wir nach hinten raus gut“, sagt Frank Fusarelli. Und die Physis habe sich ausgezahlt und könne im Saisonendspurt noch entscheidend sein. Und sollte Kirchrode noch einmal patzen, seien seine Jungs zur Stelle.