TSV KK Dritter in Deutschland

Krähen überzeugten beim Ü 32-Supercup spielerisch

Bereits zum dritten Mal nahmen die Alten Herren des TSV Krähenwinkel/Kaltenweide
am Wochenende am Turnier um den Ü 32-Supercup, quasi die Deutsche Meisterschaft, teil. Doch so weit wie diesmal waren sie nie zuvor gekommen. Nachdem 2010 nach der Vorrunde Schluss war und es im Vorjahr immerhin zum Achtelfinale gereicht hatte, erklommen die Krähen diesmal die Medaillenränge.
Bei dem Turnier der 32 besten deutschen Altherrenmannschaften, das diesmal im württembergischen Neuler (bei Aalen) stattfand, begeisterte der TSV KK durchweg durch hervorragende Leistungen. Der Kombinationsfussball, den die Routiniers um Martin Groth, Patrick Götze oder Kevin Winter aufzogen, die Spielzüge, die gezeigt wurden und die Tore, die erzielt wurden, sorgten dafür, dass viele neutrale Besucher die Krähen als spielerisch beste Mannschaft des Turniers sahen. Mit einem 4:0-Erfolg über den FV Eppelborn (Saarland) hatte das Team bereits im ersten Vorrundenspiel überzeugt. Enger war es gegen Anker Wismar, das dank eines späten Treffers und der Paraden von Torhüter Hans-Werner Klein mit 1:0 besiegt wurde. Keine Probleme hatten die Krähen beim 4:1 gegen den weiteren saarländischen Vertreter SG Limbach/Gresaubach. Im Achtelfinale ging es in einem niedersächsischen Duell gegen den SV Broitzem aus Braunschweig, der auf Grund einiger Erfahrungen als Angstgegner eingestuft wurde. Doch nach Toren von Matthias Strauß, Andreas Eckleben und Sven Berkmann siegte KK souverän mit 3:0. Das Turnier war nun fest in norddeutscher Hand – sechs der acht Viertelfinalisten kamen aus Norddeutschland. Die Krähen bekamen es dagegen mit dem Magdeburger SV Börde zu tun, der zuvor überraschend Titelverteidiger Hertha BSC ausgeschaltet hatte. Zwei frühe Kopfballtore von Kevin Winter, jeweils nach Ecken von Groth, brachten eine schnelle 2:0-Führung, die die Elbstädter nicht mehr revidieren konnten. Die Krähen standen im Halbfinale und konnten ihr Glück selbst kaum fassen. In der Vorschlussrunde ging es gegen den Blumenthaler SV. Die Bremer hatten sich zum ersten Mal für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert, hatten soeben Bayern München eliminiert und fanden über Krähenwinkel den Weg
ins Endspiel, das sie letztendlich durch einen Sieg über Germania Schnelsen auch gewinnen sollten. Der TSV KK hatte sich von Blumenthal 0:0 getrennt, im Elfmeterschießen gab es dann einen Fehlschuss zu verzeichnen. So ging es gegen den VfB Lübeck in ein Elfmeterschießen um Platz 3. Die Krähen gewannen mit 5:4, und der nie für möglich gehaltene Bronzerang war gesichert. Daheim in Krähenwinkel und Kaltenweide wurden die Nachrichten von der Schwäbischen Alb begeistert aufgenommen. Schon jetzt dürfen sich Mannschaft und Anhänger auf die Deutsche Meisterschaft 2013 in Neubrandenburg freuen, für die sich der TSV Krähenwinkel/Kaltenweide bereits qualifiziert hat.
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